Archiv für Hokuspokus

Von scharfen Chili, unlustigen Witwen, Geistern und einem Riesenpenis

Posted in Aberglaube, Aktuell, AKTUELLES, Asien, Aus Aller Welt, Ausland, Gesellschaft, Glauben & Besserwissen, Kultur & Moral, Süd-Ost Asien, Thailand, Uncategorized with tags , , , , , , , , , , , , , , , , on März 27, 2013 by pheneas

Bhut JolokiaNicht umsonst habe ich als Hintergrundbild die brennenden Chili ausgewählt. Einige der Geschichten brannten mir schlichtweg auf den Lippen und sie mussten erzählt werden. Aber, wie sagt man so schön? Ein gutes Chilli,- oder Curry- brennt dreimal: im Mund, im Arsch und dem Kanalarbeiter in den Augen. Bisher glaubte ich immer, das Schärfste in das man sich verbeissen kann (abgesehen von meiner Nachbarin) sei ein herzhafter Biss in „Bih Jolokia,“ auch bekannt unter dem Namen Geister-Pfeffer, oder Geister Chili. „Bhi” bedeutet im Dialekt der Bewohner Assams in Indien so viel wie Gift und „Jolokia” ist die Übersetzung für Pfeffer.

Zur Erklärung des Begriffs „Schärfe“ sollte man die Scoville heat untits zu Rate ziehen. Dabei handelt es sich um eine Skala, die die Hitze (oder Verbrennungsgrade) misst, die  bestimmte Substanzen zunächst im Rachenraum und später in anderen Körperteilen entwickeln. Zum Vergleich: die handelsübliche Karambatunke Tabasco erreicht gerade einmal 7.000 bis 8.000 Einheiten auf der Afterburnerskala. Bih Jolokia erreicht laut Guinness Buch jedoch satte 1.001.304 Einheiten! Das Zeug ist geeignet um seine Villeroy&Boch Schüssel in einer einzigen Sitzung nachhaltig anzurauhen. Ein feuchter Furz nach dem Verzehr kommt biologischer Kampfführung, oder Selbstverbrennung gleich.

Aber was ist das schon im Vergleich zu dem schärfsten Objekt auf diesem Planeten,- einer liebeshungrigen Witwe, die in den letzten Jahren vor dem Ableben des Ehemanns ohnehin nur ein Dasein als Ersatzpatrone geführt hat? Davon scheint es in einem kleinen thailandischen Ort eine Menge zu geben.

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Man sollte annehmen, wir leben in einer relativ aufgeklärten Epoche in der Geschichte der Menschheit. Homo sapien sind auf dem Mond gelandet, Hexenverbrennung wurde als Abendunterhaltung durch Talk- und Castingshows ersetzt. Ein Papst kann seinen Job kündigen, wenn ihm sein Vorgesetzter zu abgehoben erscheint und es gibt heute auf der Welt 30 Prozent mehr Menschen, die an Adipositas (Fettleibigkeit) leiden, als an Unterernährung. Wobei an Fettleibigkeit leiden vielleicht etwas zu vollmundig klingt. Eigentlich eine positive Bilanz, wären da nicht ein paar Hinterwäldler unterwegs, aus deren intellektueller Froschperspektive Damenwahl im Neandertal immer noch als das non plus ultra auf ihrem Paradiespunktekonto angesehen wird. Ein Umstand, der mich mich auf so vielen Ebenen verstört…

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Thailand ist dem Rest der Welt ohnehin schon wenn nicht egal, dann doch durch eine Reihe skurriler Sitten und Bräuche bekannt. Hier, wo man permanent von der eigenen Wichtigkeit, Moral und Kultur besoffen ist, wo man überzeugt ist, dass Buddhismus, Bahtismus und Voodoo-Zauberei kompatibel sind, wo Korruption und öffentliche Ämter nicht einmal mehr eine Scheinehe führen, glaubt man auch, dass alles was im Land zu sehen und zu bestaunen ist (vom Reiskocher bis zum Ferrari) auch nur hier erfunden und hergestellt werden konnte. Da fallen vernunft- und intelligenzresistente Dorfbevölkerungen kaum noch ins Gewicht.

So, und nun sind wir endlich an dem Punkt angelangt, der den geneigten Leser dazu veranlasst sich zu fragen, was haben nun chillischarfe Witwen, Geister und ein Riesendiddel miteinander zu tun.

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Giant Penis? Wohl eher zentralafrikanisches Mittelmass. Der tut nix, der will bloss spielen

Eines der hervorstechendsten Beispiele geistiger Unterzuckerung der jüngsten Vergangenheit bietet Nong Yai, in der Nähe von Rayong, an der Ostküste des Landes. Eine Gegend, die Insidern auch als terror incognita bekannt ist. Die von der englischen Zeitung Daily News als abergläubige Bauerntrampel bezeichneten Bewohner des Ortes, haben in der Mitte des Dorfes einen Schrein mit einem großen erigierten hölzernen Penis auferstehen lassen. Nicht etwa um knipsende japanische Touristen anzulocken, sondern um den Witwen-Geist zu beschwichtigen, der angeblich auf mysteriöse Weise seit 20 Jahren verheiratete Männer im Schlaf in der Krematoriumslotterie gewinnen lässt. Der Geist hat nach Angaben der Miniaturhirn Besitzer in der Vergangenheit so viele Männer dahingerafft, dass der Ort inzwischen den Beinamen „Witwendorf“ führt. Der Phallus soll als beschwichtigende Gabe an den männermordenden Geist verstanden werden. Einmal pro Jahr treffen sich die Frauen Nong Yai’s bei dem Zauberstab zum Usertreffen im Erektionstempel, um eine Zeremonie abzuhalten, bei der sie heiliges Wasser über das Genital spritzen. Nun, manchmal wirkt eine rasche Abkühlung Wunder. Natürlich leidet die ursprüngliche Farbe des Dorfplatzdildos darunter. Der ehemals rote Schaft und der goldene Kopf, die Farbgebung entstammt der Erinnerung der hinterbliebenen Witwen, scheinen synchron mit dem Denkvermögen, langsam zu verblassen.

Foto Lynne Hand

Barcelona’s Antwort auf den mickrigen Rütteltünnes von Nong Yai

Eine 47-jährige Witwe des Dorfes erregt inzwischen nur noch der Umstand, dass es Leute gibt, die nicht von dem Hokuspokus überzeugt sind und man die Bewohner für naive Dörfler hält, die an Märchen glauben. Sie gab gegenüber der Presse bekannt, dass viele Männer des Ortes in den vergangenen 20 Jahren in mysteriöser Weise im Schlaf gestorben sind. Wie sagt man so schön? „Die Guten sterben immer zuerst. Man muss sich schämen, wenn man noch lebt.“ Einige Familien haben deswegen sogar den Ort verlassen. Nach einhelliger Meinung von Mönchen und Wahrsagern erfuhren sie, dass der Ort vom Geist einer Witwe heimgesucht wird, der die Männer schwach und erschöpft macht. In der Nacht bevor sie sterben, träumen sie mit Geweihjucken, untermalt von Vögelgezwitscher in einer Art finaler Hodenoffensive davon, Sex mit einer wunderschönen Frau zu haben.

Dildodeponie? Thailands Sextoys-Verbot gilt nicht fur Geister!

Dildodeponie? Thailands Sextoy-Verbot gilt offensichtlich nicht für Geister!

Sie ist jedoch der Geist, der ihre Seelen stehlen will. Wenn die Frauen am Morgen erwachen, hat der Gatte bereits auf Torfatmung umgestellt. Wie viele Damen Nong Yai’s an der thailändischen Volkskrankheit „Denkwehen” erkrankt sind, ist bislang unerforscht. Da wittert der Hausarzt während des Gesundheitschecks schon die Abwrackprämie.

Es geht inzwischen auch das Gerücht um, dass sich einige der Männer bereits nur noch in Frauenkleidern und geschminkt aufs Nachtlager begeben, um dem spirituellen Hardcore Kuscheln zu entgehen. Ich glaube, die einzige männliche Person die hier mit Fug und Recht an Schwäche und Erschöpfung sterben darf ist der Nachtapotheker, der den Ort mit afghanischem Spinat, Kräutern der Bronx und Tanzdragees versorgt.

Damit keiner meiner Blogbesucher plötzlich, unerwartet und dazu auch noch dumm sterben muß, hier eine Erklärung des Phänomens, bei dem es sich um eine genetisch bedingte Erkrankung (Lai Tai oder bangungot) genannt handelt, die sich hauptsächlich auf wenige ethnische Gruppen in Laos, Thailand und auf den Philippinen beschränkt: Hier klicken

Immerhin habe ich wieder etwas gelernt: dass sich die Anzahl von Absurditäten die mich verwundern täglich verringert und dass ich privilegiert bin, zugleich im 21. Jahrhundert, gemäß Thai-Kalender im 25. Jahrhundert und im Mittelalter zu leben…

Volksvertreter & Voodoo“Vollchlore“

Posted in Aberglaube, Kultur & Moral with tags , , , , , , , , , , , on Mai 26, 2011 by pheneas

I got my MoJo working…

 Der österreichische Schauspieler Fritz Muliar (Schwejk) brachte es auf den Punkt: „Mit dem Aberglauben ist es so eine Sache. Ich habe noch keinen Menschen getroffen, der sein dreizehntes Monatsgehalt zurückgegeben hätte.“ Vielleicht ist das einer der Gründe, warum man in Deutschland und anderen Nationen mit Bildungsbürgertum nicht so sehr dem Okkulten, Aberglauben und Überirdischen huldigt. Immerhin erspart das dem Land BILD-Schlagzeilen wie: „Merkel konsultiert Wahrsager wegen Euro-Krise“, oder „Kongo-Schamane soll der FDP beim Wählerfang helfen.“ Mein Favorit wäre allerdings: „Gefälschte Tarot Karten aus China prophezeien Karl-Theodor zu Googleberg ein groβes come back“. Da würde sich mancher fragen, ja merkeln wir noch was? Warum dann nicht gleich die Regierungsgeschäfte an Madame Buchela, Gabriele Hoffmann, oder weil die zurzeit billiger anbieten, an haitianische Voodopriester übertragen? Auβerdem hätte sich die Republik wahrscheinlich bei der Kanzlerwahl 2005 zwischen Elizabeth Teissier, und einer Physikerin (amtierende Miss Hosenanzug)  aus den Beitrittsländern entscheiden müssen…

 In Thailand (wie in ganz Asien) gehen Animismus, so der Fachbegriff für Spökenkiekerei und Hokuspokus, und Politik Hand in Hand. Dort lassen sich Premierminister und Abgeordnete eher von ‘moo doo’ (‘sehende Doktoren‘) und Mönchen mit Direktwahl ins Nirwana beraten, als von Wirtschaftsexperten, Politologen, Pädagogen oder gar Soziologen. Geholfen hat es dem Land bisher wenig. Da muβ man schon aufpassen, daβ man nicht selbst religiös wird- von wegen: „Herr vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun.“

Gebetsmühlenartige Standardantwort der Mönche: Allet wird juuut! Dauert nur eben etwas

 Natürlich gibt es Phänomene zwischen Himmel und Erde, für die es (noch) keine rationalen Erklärungen zu geben scheint. Während des Mittelalters gehörten Kometen, Regenbogen, Polarlichter; und selbst die Gezeiten dazu, aber die haben sich inzwischen aufgeklärt. Das Problem mit unerklärlichen Phänomenen ist, daβ sie immer von Sektierern, Demagogen, Klerikern, auf Herrschaftswissen pochende Wissenschaftler und heutzutage sogar von Werbeagenturen, mit zum Teil haarsträubenden Erklärungen für den jeweiligen (immer aber kommerziellen) Zweck interpretiert und ausgenutzt werden.

Wahrsager Soraccha Mulyu. Vorhersehbare Konflikte prophezeien ist kein Kunststück. Wüsste er die Lottozahlen, bräuchte er nicht mehr arbeiten…

 Thailands drittgröβte Tageszeitung, Matichon, scheint eine Standleitung zu „fortune-tellern“ wie Soraccha Mulyu zu haben. Schon im November letzten Jahres prophezeite er laut der Zeitung: „Kambodscha’s Truppen  werden Thailand angreifen und viele Thais töten und das führt Thailand in den ersten erklärten Krieg mit einem Nachbarland für sehr lange Zeit“. Vielleicht brauchte er aber auch weder eine Kristallkugel, oder Hühnerknochen für seine Voraussage. Denn es erscheint nicht unwahrscheinlich, daβ wenigstens einer der sieben Thais, die im Dezember die Grenze überquerten und damit den schwelenden Konflikt befeuerten, den berühmtesten Wahrsager des Landes nach dem Ausgang ihres Vorhabens befragt haben…

 In Singapur, wo man politische Dinge zwangsläufig etwas pragmatischer betrachtet, hier wird ohnehin alles von Familie Lee vorbestimmt, veröffentlichte die Straits Times (nicht ohne verdeckte Häme) einen Artikel ihres Thailand Korrespondenten zum Thema. Demnach trägt einer der Thai Politiker seinen Scheitel rechts, weil er glaubt es würde ihm Glück bringen. Aus gleichem Grund trägt ein ehemaliger Vize Premier täglich ein Hemd in einer anderen Farbe. Das hat ihm allerdings nicht geholfen vor einem Gerichtsurteil wegen Verschweigens persönlichen Besitzes zu fliehen. Wieder andere konsultierten Mönche und Wahrsager, um zu erfahren welches denn die besten Zeiten für sie wären zur Arbeit zu erscheinen. Seitdem erscheint der Vize Landwirtschaftsminister jeden Montag um Punkt fünf Uhr morgens im Ministerium, um den „Regengott“ um seinen Segen zu bitten. 5 gilt als die Glückszahl des Ministers. Bei der gegenwärtigen metereologischen Situation scheint der Herr aber etwas übertrieben zu haben, nachdem die halbe Nation „Land unter“ meldet.

 Ein ehemaliger Premierminister lieβ zwei riesige Elefantenstatuen vor seinem Büro aufstellen, nachdem ihm ein Wahrsager dazu geraten hat. Egal ob es sich um Heiratspläne, Umzüge oder Bekleidungswahl handelt- es entscheidet immer der Schamane. Nun braucht man sicher keine Sterne oder sein MoJo belästigen, um Antwort auf die Frage zu finden, ob das denn wohl die einzigen „wichtigen“ Entscheidungen sind, die von den Zauberlehrlingen getroffen, oder zumindest beeinfluβt werden.

Um in den Handflächen der meisten Thais zu lesen, braucht man keine hellseherischen Fähigkeiten,- man liest immer dasselbe…

 Nahezu alles in Thailand unterliegt entweder der Astrologie, Feng Shui, Numerologie oder- Handlesen! Das gilt leider nicht nur In Gegenden, wo der IQ des gröβten Bevölkerungsanteils von dem einer Vorabendserie begrenzt wird, oder wo die Fähigkeit eine eigene Idee zu entwickeln einen neurochirurgischen Eingriff voraussetzt.

 Was den Altmeister Thaksin angeht, gehen die Meinungen über seine Einstellung zum Aberglauben auseinander. Vor vielen Jahren wurde er kritisiert weil, er zu einem der Dämonengötter- „Rahu“ gebetet hat. Er antwortete darauf, er wäre nicht ignorant gegenüber solchen Sachen, er sei aber auch nicht davon verblendet. Trotzdem halten sich hartnäckig Gerüchte, die das Gegenteil behaupten.

Lediglich böses Joujou ist bilateral

 Nun ist das ganze Thema beileibe nicht auf Thailand beschränkt. Wenngleich Thailand nicht gerade für seine freundlichen Beziehungen zu den Anrainerstaaten bekannt ist, so treffen sich die Reichen und Mächtigen des Landes schon oft mit den verhaβten Nachbarn in Myanmar, beim gemeinsamen Blick in die Zukunft durch die Augen von Myanmars Zauberfee, die allgemein als ET bekannt ist. Das erinnert viele Besucher kurioser Weise an Spielbergs Figur eines Auβerirdischen ohne Telefonkarte. Sie heiβt eigentlich E Thi, ist taub und kommuniziert nur über ihre Schwester, da sonst niemand ihre Vorhersagen versteht. Sie kassiert 356,68 Myanmar Kyat (39 €) für eine 35 Minuten Konsultation, während das Jahres Durchschnittseinkommen bei 1,420.80 Myanmar Kyat (154 €) liegt!

ET- Ohne ihren Rat würden viele Politiker nicht einmal einen Gebrauchtwagen kaufen

 Die Dame  gilt als enge Beraterin von General Than Shwe, dem Herrscher über eine der ärmsten Regionen Asiens. Bei ihr reichen sich Angehörige der indonesischen und anderer Botschaften sowie Thailands Politiker die Klinke in die Hand. Seit Jahren wird gemunkelt, daβ Thaksin nebst Ehefrau ebenso wie seine Widersacher, die den Militärputsch gegen ihn führten, zu den Kunden der Madame gehören. Wenn Asiens Reiche und Mächtige in die Zukunft schauen möchten, tun sie das mit den Augen von E Thi. Besonders in Myanmar (ehemals Burma), lassen es die Regierenden schon mal richtig im diffusen Bereich des Okkultismus krachen.

 Da muβ man sich nicht wundern, wenn plötzlich eine irreführende Null an der Spitze steht. Aber das gilt auch für Christen von den Philippinen, Muslime aus Malaysia und Buddhisten aus der Region. Wen würde es da noch wundern, wenn Kabinettssitzungen während Vollmondnächten im Fackelschein, Kriegsbemalung und traditionellen Gewändern stattfinden? Immerhin veranstaltete die feine britische Gesellschaft noch im vergangenen Jahrhundert zur allgemeinen Erheiterung Lachgasabende.

Zu den speziellen Stunts von E Thi gehört eine wirklich zirkusreife Nummer: beim ersten Besuch neuer Kunden sagt sie brav die Nummer eines der Geldscheine auf, die der Betreffende in der Geldbörse hat, meist jedoch mit plus / minus zwei Fehlern…

So,- und nun wird es Zeit für ein Geständnis. Auch ich bin nicht ganz unbeeinfluβt von Zukunftsvorhersagen. Soeben hat mir mein ganz persönlicher Glückskeks prophezeit: „Wenn Du bis heute Abend nicht endlich den Abwasch gemacht hast, geht hier die Burg hoch!“

In 99,9% treffen ihre Vorhersagen tatsächlich ein!