Archiv für Indien

Na Ihr armen Schlucker- ich saß wenigstens schon einmal auf 15 Milliarden Euro!

Posted in Asien, Geld, Gesellschaft, Glauben & Besserwissen, Indien with tags , , , , , , , , , , , , , , , on Juli 11, 2011 by pheneas

 Wie sieht’s aus bei Euch? Kühlschrank leer? Mit der Miete im Rückstand? Nix vor den Nullen auf dem Kontostand? Na, dann laßt uns Mal nach Indien reisen und ordentlich die Matratze hochladen… 

Typisch deutsches Bagatell-Vermögen. Matratze hochladen und speichern!

Erstaunlich wieviel die Verwaltung von Spenden verschlingt...

 In Deutschland werden etwa drei bis fünf Milliarden Euro pro Jahr (36 bis 60 Euro pro Kopf) an rund 600.000 gemeinnützige Vereine und 15.000 Stiftungen gespendet. Wer einmal „deutsche Spendengelder an Indien,“ googelt, wird sich wundern, wieviele Organisationen mit Klingelbeutelgesichtern als Aushängeschilder und herzerweichenden Fotos, bevorzugt von hungernden Kindern, Spendengelder einsammeln. Alles unter dem Motto: „In Indien vergehen 365 Tage im Jahr! Helfen sie mit!”  Bei einem beträchtlichen Teil der Sammeldosen-Virtuosen ist nicht einmal klar, wieviel Spenden-Euro für verdeckte Gehälter (alle unsere Mitarbeiter arbeiten ehrenamtlich) Büros und Fuhrpark ausgegeben werden. Alles Kosten, die unter den nebulösen Begriff „Verwaltungsaufwand“ fallen. Da verdunstet Omis Spenden-Euro schneller als Wasser in der Sahel Zone.

Wie sagte einst Gerhard Polt in einem seiner bissigen Sketche? „Die Inder die san mager! Einige san richtig dürr! Sie, ich glaub‘ die essen nix!“

Sadhu (holy man) in Indien

 Ich liebe Indien! Viele meiner Kollegen würden nie auf die Idee kommen, den Subkontinent zu besuchen, weil man keinen Bock auf Armut im Urlaub hat. Nachdem die Goa-Hippies ausgestorben sind, und nur noch ein paar ewig gestrige Sannyasin in ihren roten Kifferkutten gelegentlich in Poona vorbeischweben, fallen die meisten Besucher Indiens heutzutage unter die Rubrik- Outsourcing-Touristen! Für mich ist der Sub-Kontinent mit seinen unterschiedlichsten Kulturen einfach der facettenreichste Ort der Welt! Hier gibt es Einsiedler Mönche (Sadhus), die mal eben 30 Jahre in Höhlen verbringen, nur um mittels Meditation  bestimmte Muskeln ihres Körpers unter Kontrolle zu bringen.

Dharavi-Slum-Mumbai

 Das gelingt offenbar nur, wenn man über mindestens eine Generation dem Werbefernsehen entsagt.  Die Nummer taugt aber nicht, um seine Inkontinenz unter Kontrolle zu bringen. Sooo lange war nicht einmal Arno Dübel krankgeschrieben! Daneben gibt es im Land IT-Schmieden wie Infosys in Bangalore, wo Computer Cracks am Fließband produziert werden. In Indien ist auch eines der reichsten Firmenkonglomerate der Welt (TATA) angesiedelt. In Mumbai gibt es Slums von der Größe einer deutschen Großstadt, die selbst die Landebahn des Flughafens zu überwuchern drohen. Zum Vergleich: Berlin hat 3,4 Millionen Einwohner auf 891 qkm, Mumbai derzeit rund 18,5 Millionen Menschen auf 437 qkm, von denen die Hälfte in den Slums lebt! Das ist als würde man die Tage von der Geburt bis zum Tod ausschliesslich in einem überfüllten U-Bahn Wagon während des Feierabendverkehrs verbringen. Den einzigen echten Slum, den ich in Deutschland bisher besucht habe, war die Wohnung meiner Ex-Frau…

"We lift you up where you belong" - oder war das der Kranich?

 In Mumbai, auch Bollywood genannt, gibt es die größte Filmindustrie der Welt. Gleichzeitig gibt es mitten in der Innenstadt trichterförmige Betonbecken („Türme der Stille“), in denen man in Leinentücher gehüllte Leichen den Geiern zum Frühstück offeriert. Das ist die gedrängte Wochenübersicht der Verkehrstoten in Form eines Eintopfs für Federvieh. Jetzt weiß ich endlich auch Walt Disney’s Vorliebe für Enten einzuschätzen. Wahrscheinlich würde der anrüchige Anblick sogar beim letzten Verwaltungs-Azubi einer deutschen Gesundheitsbehörde einen septischen Erpelanzug erscheinen lassen.  Gemäß dem Glauben der Parsen, tragen die Vögel den Verstorbenen auf ihren breiten Schwingen ins Brado, einen Zustand zwischen dem Tod und der Wiedergeburt. We lift you up where you belong! 

Ein Fressen für die Geier

 Nun liest man in Deutschland ab und an davon, daß irgendwelche Rentner den Löffel abgeben, die in der Nachbarschaft dafür bekannt waren, daß sie sich in den letzten 30 Jahren nicht einen einzigen Apfel gegönnt und haubtsächlich von Katzenfutter ernährt haben. Beim entsorgen der Whiskas-Villa werden dann aber 100.000 Euro unter der Matratze entdeckt. Das ist Bagatell-Vermögen, verglichen mit dem, was in einem der ärmsten Länder der Welt so unter dem Parkett gefunden wird.

Sri Padmanabhaswamy Tempel. Kein Hemd, aber 15 Milliarden Euro im Keller

 In Trivandrum (Tiruvanantapuram), im südindischen Bundesstaat Kerala, wurde am 30. Juni 2011 in (sechs!)  verschlossenen Kellergewölben  ein Schatz aus Gold, Silber, Diamanten, Rubinen, Smaragden und kostbaren Schmuckgegenständen gefunden, dessen Materialwert allein die 15 Milliarden Euro Grenze übersteigt, wie ein pensionierter Richter in Kerala bekannt gab. Die siebte und letzte Kammer wurde noch nicht geöffnet. Wahrscheinlich stehen die Mitarbeiter des lokalen Schlüssel-Notdienstes noch unter Schock. Bei der ersten groben Schätzung der Gegenstände wurde noch nicht einmal der antike und archäologische Wert der seit 130 Jahren dort versteckten Pretiosen ermittelt. Wen wundert’s da noch, wenn man in den kleinen Dörfern um Quickborn munkelt: „Spenden nach Indien? Dat is ja wie Eulen nach Eutin tragen!“

 Bei meinem letzten Besuch in dem 1733 im Dravida-Stil erbauten Hindu-Tempel, saß ich nicht nur auf nacktem Beton, sondern buchstäblich auf einem der größten Schätze der Welt- leider ohne es zu wissen! Das ist typisch „Incredible India!” Zentnerweise Gold und Edelsteine im Keller, aber bloß keine Rupee für’n Teppich ausgebeben!

 Holy shit! Seit der Entdeckung des Schatzes habe ich Alpträume, in denen sämtliche bisher unterdrückten kriminellen Energien, wie ertrinkende Synchronschwimmer an die Oberfläche drängen. Der schlimmste Traum ist, daß mir einer der vom rauchförmigen Champagner zugeknallten Kosmospriester die Tür zu den Gewölben öffnet und die weisen Worte spricht: „Ok Alter, Du hast drei Minuten soviel einzupacken wie Du hier ´raustragen kannst.“ Danach wache ich immer schweissgebadet auf. Buddha-sei-Dank, spricht meine Frau kein Deutsch. Sonst müßte ich auch noch fürchten, daß schlafwandlerische Äußerungen wie etwa: „Oh mein Schatz, endlich habe ich Dich gefunden” mißverstanden würden.

Na Schatz, wie wär's mit uns Beiden?

Hintergrund Info zum Thema:

 Nun ist zu erwarten, daß es bald eine Menge Zoff gibt. Ähnlich den bekannten Streitereien unter Kleinsparern und Reihenhaus-Erben. Keralas Bürger zeichnen sich nicht nur dadurch aus, daß sie die höchste Alphabetenrate des Landes (93,9 Prozent) haben, sie sind auch- vielleicht gerade deswegen- politisch sehr engagiert und clever. Um zu verhindern, daß Politiker einer Richtung zuviel Macht anhäufen, wählen die Keraliten nach jeder Legislaturperiode den Gegenpol der regierenden Partei. Und so wechseln sich Kommunisten und Kongresspartei als Regierungsmacht kontinuierlich ab. Kerala ist übrigens das einzige Land, daß jemals eine frei gewählte kommunistische Regierung hatte- alle anderen kamen lediglich durch Revolutionen an die Macht.

 Das Pro-Kopf Einkommen liegt mit 27.048 Rupees (418,80 €) nur wenig über dem Landesdurchschnitt. Grund genug für Sozialaktivisten in Kerala zu verlangen, daβ das Geld in eine nationale Stiftung übergeht und für die Armen eingesetzt wird, was man ja eigentlich für Spenden an einen Tempel auch erwarten kann. Eines der Probleme wird sein, daß es in Indien bereits eine halbe Milliarde nationale Stiftungen gibt. Da ist das Gerangel vorprogrammiert.

Kostspieliges Büromöbel - Sai Baba's Thron aus 85 Kg Gold

 Weitere Crux der Situation ist die Tatsache, daß der Tempel den Nachfahren der Königsfamilie Travancore, die die Anlage im 16. Jahrhundert erbaut hatte, gehört. Die Moguln in Kerala verfügten seit jeher über gewaltige Mittel durch den Gewürzhandel der Malabarküste.

 Indiens Hinduverbände, die sich nicht nur durch militanten Fanatismus, sondern auch allerlei obskure Äußerungen und Aktionen hervortun, haben nun mit Massenselbstmord von Gläubigen gedroht, für den Fall, daß irgendjemand die Hand nach dem unermeßlichen Vermögen ausstreckt.

 Auch die Restaristokraten der Königsfamilie haben bereits Ansprüche angemeldet. Aber, ist das nicht so, als würde mann seine aus Prestigegründen gemachte Spende zurückforden, weil man inzwischen selbst zum verarmten Adel zählt?

 In Indien ist es durchaus keine Ausnahme, daß Tempel oder Sektierer (von Sai Baba bis Osho)  über ungeheure Geldmassen aus Spenden der Armen und Reichen des Landes verfügen. Es gibt Hunderte davon im Land, deren angehäufte Vermögen weit mehr für die Verbesserung der Lebensbedingungen der Ärmsten im Lande ausrichten könnten, als die verhältnismäßig popeligen Spenden aus westlichen Industrienationen. Während Sai Baba immerhin Geld für Krankenhäuser und Schulen ausgegeben hat in denen sich die Bevölkerung kostenfrei behandeln lassen kann oder Gebührenfrei studieren kann, saß der Herr ebenfalls nicht nur auf einem goldenen Thron, sondern auch auf weiteren rund 85 Kilo Gold und fetten Bankkonten in der Schweiz. Angesichts solcher dubiosen Vermögen hat man den rumänischen Hütchenspielern und nigerianischen online Scammern vielleicht doch viel Unrecht zu Teil werden lassen.

Wieviele Rolls Royce braucht Osho (Sannyassin) jetzt im Nirwana?

P.S.  Wegen der Alpträume habe ich mir gestern zur guten Nacht lieber erst einmal einen Zettel mit einer alten indischen Weisheit ans Kopfende des Betts geheftet:

„Reich ist man nicht durch das was man besitzt, sondern durch das, was man mit Würde zu entbehren weiß!”

Ein Scheiß-Spruch, denn ich platz‘ gleich vor zentnerweise Würde…

Asiatische Namen: Herzlichst, Ihr Elvis Banana Wong…

Posted in Asien, China, Gesellschaft, Indien, Kultur & Moral, Thailand with tags , , , , , , , , , on Juni 10, 2011 by pheneas

country icon Es ist eine bekannte Tatsache: Der richtige Name wirkt Wunder, wenn es darum geht ein neues Produkt auf den Markt zu bringen! Spontan fallen mir dazu Wortschöpfungen wie „Oil of Olaf“ und „Schlüpferstürmer“ ein. Allerdings schiessen Asiaten manchmal ein wenig über das Ziel hinaus, wenn sie sich selbst, oder ihrem Produkt westliche Namen geben, ohne die Bedeutung oder den Hintergrund des gewählten Namens zu kennen. Das kann einen „Westerner“ schon mitunter irritieren.

 Andererseits ist man im Westen auch nicht immer treffsicher bei der Auswahl des Namens. Man denke nur an die Beliebtheit und die Verwendung des Namens Dschingis Khan (Genghis Khan), für eine Band, als Song-Titel und Produktnamen, oder für verschiedene Dinge von Snacks bis zu Restaurants und Reiseveranstaltern. Heute würde dieser Kerl definitiv vor dem Internationalen Gerichtshof in Den Haag wegen Völkermord belangt werden. Dort säβe er höchstwahrscheinlich zusammen mit anderen prominenten Kriminellen wie Christoph Kolumbus, dem Konquistador Hernán Cortés de Monroy y Pizarro, General George Armstrong Custer, Idi Amin, Radovan Karadzic, Pol Pot etc.

Kaum anzunehmen, daß die Namenswahl beabsichtigt war

 Wenngleich Indien die bevölkerungsreichste Demokratie der Welt ist, kann so ein Flickenteppich verschiedener Ideologien, Religionen und Kasten mit demokratischen Mitteln kaum effektiv regiert werden. Hitler’s Name steht nicht nur auf dem Subkontinent, sondern auch in China und Japan  mehr für eine effektive Administration und klar gegliederte Hierarchie, als für alles Andere. Daher die Bewunderung, oder wie man in Kärnten sagt: „Die besten Deutschen kommen immernoch aus Österreich!“

Am Besten gefällt mir die Garantieklausel

Was kommt als nächstes Produkt aus China? Martin Bormann Heimwerker-Sets?

 50% der über eine Milliarde Chinesen trägt  einen der neun häufigsten Familiennamen! Wobei lediglich 20 Namen die Mehrheit benennen. Die Suche nach Mr. Lee in Beijing’s Telefonbuch ist also ziemlich absurd! Kein Wunder, dass Chinesen westliche Namen wählen, um sich ein wenig aus der Masse abzuheben. Bei manchen gelingt es, bei andern eben nur deshalb, weil es schwerfällt einen Namen wie etwa „Elvis Banana Wong“ zu vergessen! Angesichts des Nationalismus in China überrascht es dann doch, wie bereitwillig Chinesen westliche Namen annehmen.

 Eine Umfrage ergab, dass in China mehr als 3.500 Babys „Olympics“ benannt wurden. Dies ist zumindest ein Trost für Eltern, die es nicht ertragen können, dass der Nachwuchs nun doch nicht am Tag der Eröffnungsfeier, 8. August 2008 zur Welt kam.

 Zu den Höhepunkten der Namensgebung zählen: „Kevin Dragon“, „Elvis Banana Wong“, „Sherlock“, „Apple“ und „Creamy“. “Hitler Wong“, “Jackal Chang“, „Psyche”, „Hot Sauce“ „Kinki, „Sky“ und sogar „Boot“. Oder wie wär’s mit „Forrest“, „Navy“ „Earthquake“, „Coffee“, „Sky“, „Orange“, „Pear“, „Toyota Fen“, „Turkey“, „Atom“ und „Ariel“. Aber das kennt man ja in Europa auch, wenn ein Dutzend Asylbewerber ohne Pass aus Afrika auftaucht, von denen die Hälfte „Johnny Walker“ heist.

In Thailand, wo „Porn“ und „Korn“ gängige Vornamen sind, und Hautärzte auch schon mal unter dem Namen „Dr. Pornsack“ praktizieren, gibt es auch einige Namen die echt Scheisse sind. Thai Namen können, ähnlich wie walisische Dörfer, endlose Buchstabenreihen haben. Da kommt man bei einem Tässchen Reisfusel schon mal auf die Schnapsidee sich Pee oder Poo, wenn nicht gar Poopee zu nennen. Eine Fernsehproduzentin in Bangkok trägt den wohlklingenden Nachnamen- Pornudomsak! Wenn da man keiner die zwei Buchstaben vor und nach dem  ‚d‘ vertauscht.

Sollte einem das, beim Adressieren eines Briefumschlags aus Versehen tatsächlich passieren, betritt man in Thailand wahrscheinlich die Arena des hierzulande beliebtesten Freizeitsports: Diffamierungsklagen. Aber dazu sollte ich vielleicht besser den Anwalt, Herrn Titiporn, befragen.

Da hat der chinesische Reisebürobesitzer auf der Insel Penang ja noch richtig Glück gehabt. Er heisst schlicht und einfach: Woh Hin!?

Lallend zur Landeerlaubnis?

Posted in Relaxed Reisen - Entspannt ankommen with tags , , , , , , , , on April 11, 2011 by pheneas

 „Incredible India“ so lautet der Tourismus Slogan des Subkontinents. Nun kann man „incredible“ mit unglaublich, aber auch mit haarsträubend, oder gar wahnsinnig übersetzen. Wie die Times of India berichtet, muss am indischen Himmel teilweise der Teufel los sein. Hier geben die Piloten nicht nur vollen Schub auf der Landebahn, sondern offenbar auch volle Pulle am Tresen der Bars in den Crew-Hotels. Wie heiβt es so treffend? Kein Fachmann ohne Flachmann! Über (indischen) Wolken muss die Promille-Freiheit wohl grenzenlos sein…

Pilot-Projekt Pils Vergiftung

 Am 11. März legte das Ministerium für Zivilluftfahrt  im Parlament eine Liste vor, wonach in den vergangenen zwei Jahren 56 Piloten der staatlichen Fluglinie, aber auch privater Airlines wie IndiGo und Jet Airways, durch Alkoholtests gefallen sind. Da taucht für Passagiere die Frage auf, waren das gerade Turbulenzen,- oder lag’s am „Toddy“? Das beweist: Blaue Jungs gibt’s eben nicht nur in der Marine. Nur zehn der Fahnenflieger wurden bisher entlassen, der Rest kam mit zeitweiliger Suspendierung oder Geldbuβen davon. In Indien herrscht chronischer Mangel an Verkehrspiloten.

 Nur zwei Tage zuvor wurde bekannt, daβ eine Pilotin in Goa zuerst mit dem Bugrad aufsetzte. Erste Untersuchungen ergaben, daβ die Dame das schon öfter gemacht hat, woraufhin ein check ihrer Personalakte erfolgte. Ergebnis: Ihre Pilotenlizenz und Angaben über absolvierte Flugstunden waren gefälscht und die Fliegerin ist sieben Mal (!) durch die Pilotenprüfung gefallen. Und in good old Germoney regt man sich über einen Plagiaturvirtuosen als Verteidigungsminister auf. tzzz

Alte Stuntmen-Weisheit: Es geht auch anders, aber so geht's auch

 Hinzukommt, daβ die Landebahn des Airports Dabolim in Goa ohnehin schon auβergewöhnliche Anforderungen an die Piloten stellt: Sie fängt nur wenige hundert Meter hinter der Steilküste an, ist nicht eben sondern führt durch eine Senke und hat auf der Mitte eine kreuzende Straβe mit einer Art „Bahnübergang“, auf dem es schon mal zu Verkehrsstaus kommt. Incredible India- voll normaal ey!

Yupp, das kennt man- klassische Lebensmittelvergiftung

 Verglichen mit den indischen Promille-Kamikaze war ja selbst der Sonntagspilot Franz-Josef Strauss noch ein Aerobatik-Genie. Derzeit überprüfen die Behörden die Papiere sämtlicher Verkehrspiloten (4000). Nach den ersten 500 wurden bereits zwei mit gefälschten Dokumenten in den Akten verhaftet.

Berühmte letzte Worte: "Erbidde La-La-Lannelaubnis aisokee?"