Archiv für Thailandurlaub

2013 Thailands Jahr der Hodenoffensive: 87 gemeldete Fälle sexueller Gewalt pro Tag!

Posted in Aktuell, AKTUELLES, Asien, Aus Aller Welt, Ausland, Gesellschaft, Gesetz & Recht, Reise, Süd-Ost Asien, Thailand, Uncategorized with tags , , , , , on April 7, 2014 by pheneas

Ja, ich weiß das ist nun bereits der zweite Beitrag in Folge, in dem die männlichen Saftdrüsen eine gewisse Rolle spielen. Aber keine Angst, ich leide weder an Demenz, noch bin ich in irgendeiner Weise Klötophil geworden. Es ergab sich einfach so, durch die immer verrückter werdenden Ereignisse im Land des senkrechten Lächelns. Und bitte verschont mich mit replies wie: das passiert in anderen Ländern auch! Das ist keine Entschuldigung!

h-e-mrs-sukumol-kunplome-minister-of-cultureAls ich diesen Blog 2011 begann, habe ich über ein „Programm zur kulturellen Entwicklung unserer Kinder“ der damaligen Kulturministerin geschrieben. Ich habe den Beitrag Heute noch einmal gelesen und bin nach wie vor entsetzt darüber, wie weltfremd und naiv eine Thai-Ministerin sein darf,- oder sein muß.  Die Richtlinien von Fräulein Ministerin, die in ihrer Uniform aussieht als würde sie gleich das Büffet und danach erst das Unterhaltungsprogramm an Bord des Kreuzfahrtschiffs Costa Concordia eröffnen, kann man eigentlich nur als eine Schnapsidee vom Grog betrunkener Matrosen einstufen. Bestenfalls haben ihre Vorschläge die Dimension einer Bergpredigt, in Halbhöhenlage.

Allein in diesem Monat haben in Thailand zwei Jugendliche unabhängig voneinander ihre Familienangehörigen entweder selbst ermordet, oder für 10.000 Baht (umgerechnet 225 Euro) ermorden lassen, weil sie scharf auf die Erbschaft waren. Sieht so aus, als wären traditionelle Tänze, Museums- und Tempelbesuche doch nicht das Allheilmittel um rechtschaffende Bürger zu produzieren.

Laut aktueller Statistik, werden durchschnittlich 87 Fälle von sexueller Gewalt gegen Frauen und Kinder pro Tag in Thailand  gemeldet- also etwa ein Fall alle 15 Minuten. Offiziell liegt die Zahl für 2013  bei 31,866. Die Dunkelziffer ungemeldeter Fälle aus der Rubrik Tyrannosaurus Sex  liegt entsprechend höher! Da kann man Touristen und einheimischen Frauen einfach nur erholsame 10 Minuten am Strand, oder Zuhause wünschen. Außer vielleicht in Isans Zentralrat der Luden, ist das jedoch kein Grund für die schweigende Mehrheit im Land, empört zu sein.

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Das jüngste Opfer war gerade einmal 21  Monate alt und die Seniorin dieser Statistik war 85! Der jüngste Täter, der an einer Massenvergewaltigung beteiligt war, war immerhin 10 Jahre alt.

22 Frauen, die lediglich in der Vergewaltigungsstatistik auftauchen, wurden jedoch getötet, erscheinen aber nicht in der Mordstatistik.

Überraschungssex und fremdbestimmter Liebesakt, scheinen besonders in den ländlichen Gebieten Teil einer gelungenen Abendunterhaltung der Thai-Machos zu sein. Obwohl kaum anzunehmen ist, daß Goethes Werke jemals als Comic in Thailand erschienen sind, (etwas anderes findet hier kaum Zugang) scheint man dem Erlkönig nachzueifern, in dem es heißt: „Ich liebe dich, mich reizt deine schöne Gestalt; Und bist du nicht willig, so brauch’ ich Gewalt.“

Und um dem Land der hub of hubs gerecht zu werden sei erwähnt, dass von 2009 bis 2012 heimische Gewalt um 30,8 Prozent zugelegt hat.

Und wieder spielt Korruption eine Rolle. Warum? Nun, für die Polizei sieht die Lage einer Frau, die von ihrem Mann oder Partner bedroht wird, wie folgt aus: Das Gesetz kann nur vollstreckt werden, wenn eine körperliche Verletzung tatsächlich aufgetreten ist. Kommt eine mit Gewalt bedrohte Frau in die Polizeistation, können (oder wollen) die Beamten nichts machen. Und wie immer kommt es darauf an, was sie für die Akzeptanz ihrer Beschwerde ausgeben will. Allgemein gilt dieselbe Regel wie im Fitness-Studio: No pain- No gain!

So, nun habe ich auch meinen Beitrag zu Anfragen aus dem Stern-Forum geleistet, in dem gefragt wird: was muss ich beim  nächsten Thailandurlaub beachten.

Thailandurlaub- die große Abzocke wird Tradition

Posted in Aktuell, AKTUELLES, Asien, Aus Aller Welt, Ausland, Bangkok, Gesellschaft, Gesetz & Recht, Gesundheit & Gute Besserung, Korruption, PHUKET, Reise, Reisen, Süd-Ost Asien, Sicherheit, Thailand, Uncategorized with tags , , , , , , , , , , , , , , , , , , , on Juli 25, 2013 by pheneas

ATM-final

„In einem Land in dem Talent und Tugend keine Weiterentwicklung bewirken, wird das Geld zur nationalen Religion erhoben: in Thailand ist es der Bahtismus!“

Es scheint inzwischen in Thailand zur Gewohnheit zu werden Auslandstouristen so schnell über den Tisch zu ziehen, dass sie in ihrer Verwirrung die dabei entstehende Reibungshitze als vermeintliche Warmherzigkeit ihrer Gastgeber empfinden. Überhaupt macht sich im „Land of Smiles“ (LOL 555) langsam aber sicher so eine Art  Raubtierkapitalismus breit. Aber in einem Land, in dem die Mehrheit der Bevölkerung Korruption toleriert, weil man in irgendeiner Form selbst davon profitiert, wird das zu gegebenem Anlass von höchster Stelle als eine Form von Tradition präsentiert. So haben zum Beispiel Polizisten am vergangenen Neujahrsfest der Chinesen, Geld von einem indischen Ladenbesitzer verlangt (nicht etwa darum gebeten). Das ganze wurde auf Video aufgenommen. Kein Geringerer, als der ehemalige Vize Premierminister und ehemalige Polizei Oberst Chalerm, vertrat dann vor der Presse die Ansicht, die Beamten hätten sich keines Vergehens schuldig gemacht, das gehört zur Thai Tradition! Aber was soll man schon von einem ehemaligen Polizeichef und Vize-Premier erwarten, der sich in einem rosafarbenen Bentley chauffieren läßt und gelegentliche motorische Ausfälle mit der Einnahme von Ohrenmedizin erklärt. Noch Fragen?

Chalerm

Thailands ehemaliger Ohrensausen-Vize (Bildmitte) beim offiziellen Besuch im vorwiegend moslemischen Malaysia. Da stand wohl auf der Einladung: Erscheinen Sie bitte in heiterer Stimmung und Aufmachung…

Wer dennoch keinen Gefallen an einem System findet in dem 30% aller Steuergelder die von der Regierung für zum Teil populistische Projekte ausgegeben werden verschwinden, dem wird gesagt dass Korruption erst von den chinesischen Emigranten ins Land gebracht wurde. Vorher war die Thai Gesellschaft so rein wie belgisches Leinen. Nun, wenn sich die Thais also schon untereinander ständig übers Ohr hauen, dann ist es wohl nur eine logische Konsequenz, wenn sie bei der Abzocke von „reichen Touristen“ gemeinsame Sache machen und keinerlei Scham dabei empfinden.

Auslandstouristen werden egal auf welcher Ebene, von den Bargirls über den Restaurantbesitzer bis zu Polizisten und Beamten im öffentlichen Dienst, als Milchkühe der Nation angesehen und entsprechend entsaftet.

Thailands Allgemeine Touristen Melkmaschine

So wird man zum Beispiel beim Devisentausch in den Banken nur mit Herr und Sie angesprochen. Allerdings in der Thai-Variante: Her mit dem Geld und sieh‘ zu, dass du noch mehr heranschleppst! Aktuelles Beispiel der Preise beim Devisentausch: Wenn man 250 € bei einem offiziellen Kurs von 40 Thb/Euro in Thai Baht wechselt wären das 10.180 Thb Aus der ATM müsste normal der Betrag von 10.181 Thb berechnet werden, minus 5€ (203 Thb) Bankgebühr das ergibt 9.978 Thb also 245 € Die Maschine legt aber nur einen Umtauschkurs von 38 Thb pro Euro fest. Das ergibt 9.500 (233,26 €)  minus 180 Thb (4,41 €)  ATM Gebühr minus 200 Thb (4,91 €)  Bankgebühr bleiben 9.120 Thb also 223,93 € Das System wurde in der ursprünglichen Version schon im April 2009 eingeführt, aber seither schon öfter zu Gunsten der Banken korrigiert. Beim offiziellem Wechselbüro in der Sukumvit bekommt man 9.950 Thb also 248,50 € Beim lizensierten Moneychanger 9.850 Thb also 246,25 € Und beim Umtausch von Reiseschecks 9.880 Thb minus 33 Thb Gebühr 9.848 also 246,20 €

Staatlich genehmigte Abzocke

abzockeEin weiteres Ärgernis ist die von oben abgesegnete Praxis in Nationalparks, Zoologischen Gärten und Touristenattraktionen von Auslandsbesuchern den bis zu 10-fach erhöhten Eintrittspreis zu verlangen. Begründet wird die Abzockerei mit der lapidaren Erklärung, ausländische Besucher sind eben reich. Dass aber auch der Durchschnittseuropäer eine Weile sparen muß, um sich einen Asienurlaub zu leisten, interessiert hier nicht.  Vergessen wird dabei ebenfalls die Tatsache, dass es in Thailand eine stattliche Anzahl von Superreichen gibt, die auch in den Genuß der Thai-Preise kommen. Wer in Thailand arm ist, dem fehlt es wirklich am Nötigsten, wer aber zur Gesellschaftlichen Oberschicht gehört, ist im wahrsten Sinne „stinkreich.“

Taxifahrer verlangen häufig von Ausländern den 3-fachen Fahrpreis

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Taxifahrer in Bangkok, und besonders die TukTuk Mafia in den Touristenzentren wie Phuket oder Pattaya, treten täglich tausendfach den Beweis dafür an, dass Thailand in Geldangelegenheiten eine moralfreie Zone ist. Von Kreuzfahrern, die mit einer der schwimmenden Seniorendeponien im Hafen von Phuket ankommen, werden, ebenso wie von amerikanischen Marinesoldaten auf Landgang, für die 16 km lange Strecke nach Patong 2000 Baht verlangt! Für den Betrag müssen viele Thais 10 Stunden an 7 Tagen arbeiten. Die GI’s hatten sich für die Fahrt ein paar Busse bestellt, woraufhin die Drei- und Vierradmafia die Ausfahrt des Hafens blockiert hat. Häufig werden aber auch Touristen von den Fahrern angelockt und auf halber Strecke, bevorzugt in abgelegenen Regionen zum Aussteigen aufgefordert, um den doppelten Fahrpreis zu erpressen. Da wird der gemeine Sextourist zur Frischfleischgeisel. Wer nicht zahlt, kann auch schon mal einen unvorhergesehenen Krankenhausaufenthalt einkalkulieren. Mehr dazu hier.

Zwei-Preis System in Restaurants und Garküchen

Restaurant-grabAuch wenn die Tourism Authority of Thailand (TAT) allwöchentlich fragwürdige Zahlen über das Wachstum im Tourismusbereich verkündet, mit Thailands Tourismus steht es nicht zum Besten. Jeder im Land weiß darüber Bescheid und kein Mensch glaubt mehr an die Prognosen TAT, bei der es zugehen muss wie in Orwells Ministry of truth.

In mageren Zeiten, wie etwa der Monsunsaison, oder bei Hochwasser und Überschwemmungen, kommt eine ganz besondere Form von Thai-Logik zum Tragen: Wenn in der laufenden Saison weniger Gäste ein Restaurant besuchen, müssen die eben für den Verlust im Vergleich zum Vorjahr bezahlen! Nahrungsmittel und Arbeitskräfte sind billig im Land. In den Touristenhochburgen wie den Inseln im Golf von Thailand, ebenso in Khao Lak, auf Phuket und Phi Phi Island gibt es inzwischen zwei Menükarten- eine in thailändischer Sprache und eine für Ausländer mit zum Teil extrem überhöhten Preisen.

Es gibt aber noch andere Abzockmethoden:

Visa-grab_600Kosten für ein Jahres Visa:          1.900 Thb 46,46 € Kosten für ein 3-Monate Visa:   1.900 Thb Kosten für eine 7-Tage Visaverlängerung (weil man vielleicht zum Arzt muss):  1.900 Thb

Zigarettenkippen Abzocke in Bangkoks Innenstadt

Das MBK Center (Ma Boon Khrong Center) in Bangkoks Innenstadt ist ein beliebter Einkaufstempel der Stadt. Weniger beliebt ist die Umgebung, genauer gesagt die Überführung von der BTS Station zu diversen Kaufhäusern. Hier sitzen die Braunen Maden und warten auf ihren Speck in Form von unerfahrenen Touristen, die vor dem Einkaufsbummel schnell noch eine Zigarette rauchen möchten. Aschenbecher wie sonst üblich vor Geschäften gibt es nicht. Aber auch keine Nichtraucher-Schilder wie auf den Bahnhöfen. Wer nun seine Kippe im Regenabfluss der Überführung entsorgt ist dran: Einer der Polizisten, der mit ziviler Jacke über der Uniform den Touristen auflauert schleppt den Umweltfrevler zu seinem Chef, der an einem Campingtisch sitzt auf dem er schon Kuli und

Hier (gelber Kreis) warten die beamteten Kippensammler

Hier (gelber Kreis) warten die beamteten Kippensammler

Quittungsblock bereithält. Kosten der Raucherpause: 2.000 Thb! Derlei Abzocke findet überall in der Stadt der Engel statt.

Nun könnte man sagen, das sei halt konsequenter Schutz vor Umweltverschmutzung. Wären da nicht ein paarhundert Meter weiter entfernt Werkstätten, die Autogetriebe reparieren und jegliches anfallende Alt-Öl in die Kanalisation entsorgen. Merke: Umweltschutz findet in einer ansonsten ziemlich verdreckten Stadt nur dann Beachtung, wenn sich damit Geld verdienen lässt!

Abzocke durch „falsche“ Polizisten

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Ich dachte der war echt…

Wer es aus zivilisierten Ländern gewohnt ist, Uniformträgern ohne Ansehen der Person wenigstens eine Art Anfangsrespekt entgegenzubringen, hängt in Thailand bereits am brennenden Ende des Seils. Falsche Polizisten in echter Uniform bitten Touristen wegen allem Möglichen zur Kasse. Nun ist es kaum anzunehmen, dass ein Schwachmaat ohne Kohle zum Schneider geht und sich eine Uniform mit allen Insignien bestellt. Also, wo kommen die Aufrüstungsklamotten her? Die Wahrscheinlichkeit, dass Familienangehörige die Zweituniform eines echten Polizisten, mit oder ohne Genehmigung aus dem Schrank ausleihen, um etwas zum Familieneinkommen beizutragen ist nicht ganz von der Hand zu weisen.

Krankenhaus Abzocke

Da müssen wir aber jetzt unbedingt eine Ganzkörper-Kernspintomographie machen und die Leberwerte checken.

Da müssen wir aber jetzt unbedingt eine Ganzkörper-Kernspintomographie machen und die Leberwerte checken.

Wer bereits seit zwei Tagen an Schüttelfrost, Fieber und Gliederschmerzen leidet geht, schon mal in eine Arztpraxis oder in ein Krankenhaus, um sich untersuchen zu lassen. Wer als Ausländer in eine Thai-Klinik geht, kann sich immer gaaaanz besonderer Fürsorge sicher sein. Wer mit den o.g. Symptomen in Europa zu einem Arzt kommt wird wohl mit den üblichen Diagnoseverfahren konfrontiert. Stethoskop, Blutabnahme und physischer Begutachtung. Während besonders in Provinzkrankenhäusern die Einheimischen zum Teil mit dem Kopf unterm Arm seit drei Uhr morgens bis Mittag auf den Arzt warten, werden Sie bevorzugt behandelt und man empfiehlt alle teuren Diagnosen bis hin zur Kernspintomographie im nächsten Grosstadthospital. Aderlass Thai-Style!

E-Mail Abzocke

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Wer sich darüber wundert, dass seine pre-paid Telefonkarte von one-two call ständig an Geld verlert findet hier eine Antwort. Das Unternehmen verschickt messages des facebook mobile service an seine Kunden und kassiert dafür 9,63 Baht. Selbst wenn der Kunde gar kein facebook user ist. Wer die Telefongesellschaft um Klärung bittet, bekommt keine Antwort.

Motorbike Vermieter Abzocke

3,w=650,c=0.bild (2)Es ist gängige Praxis, für kleinste Schäden an den beliebten Leihmopeds den Mieter um heftige Summen zu prellen, die in keinem Verhältnis zum Preis für ein Ersatzteil stehen. Einer der Gründe für diese Art von Raubrittertum ist die Tatsache, dass die sogenannten Mopedversicherungen nur Schäden abdecken, die vom Halter und nicht etwa einer dritten Person angerichtet wurden. Oft sind die Leih-Mopeds jedoch überhaupt nicht versichert. Mopedklau gehört schon fast in die Rubrik „Volkssport.“ Touristen, denen ein etwa 5 Jahre altes Moped geklaut wird, werden oft sehr eindringlich aufgefordert den Neupreis des Reisbrenners (ca. 47.000 Baht) zu bezahlen. Es soll Fälle gegeben haben, wo der „Diebstahl“ von Familienangehörigen des Vermieters begangen wurde. Die Polizei ist bei dieser Art des Betrugs aber meist auf der Seite des Vermieters.

…und ganz neu im Programm: Schwimmwesten Abzocke

2013-07-25_085934Zum Schluß noch eine Meldung die durch die Ausländer-Foren geisterte. Auf einer Anzahl von Speedbooten die Touristen auf die verschiedenen Ferieninseln bringen und deren Unfallstatistik ziemlich eindrucksvoll ist, gibt es oft nur wenige, oder gar keine Schwimmwesten. Eine Erklärung dafür könnte man auf Koh Larn finden. Dort hat ein 28-jähriger Thai eine Gruppe Touristen aufgefordert seine Schwimmwesten zum Stückpreis von 1.500 Baht zu mieten. Er behauptete es gäbe eine behördliche Vorschrift die Westen beim Baden zu tragen und Zuwiderhandlung würde von der Behörde bestraft. Der Reiseleiter der Gruppe wollte diesen Unfug unterbinden und wurde von dem Thai verprügelt. Die Gruppe meldete den Vorfall der Polizei und erstattete Anzeige. Der Westenvermieter erhielt lediglich wegen „Rangelei“ eine Geldstrafe von 500 Baht…

Jet-Ski Abzocke mehr dazu hier und hier

Duty free Abzocke am Flughafen mehr dazu hier

Wenn das so weitergeht (und wer soll den Trend schon stoppen?), kann die TAT wohl bald eine Friedhofskommission für den Tourismus im Land of Smiles einrichten.

Gute Gründe den geplanten Thailand-Urlaub zu überdenken

Posted in Aktuell, AKTUELLES, Asien, Ausland, Bangkok, Neues aus Wahnsiristan, Reise, Reisen, Relaxed Reisen - Entspannt ankommen, Süd-Ost Asien, Thailand, Uncategorized with tags , , , on April 16, 2012 by pheneas

 

 Dies ist der Auftakt zu einer kleinen Serie, die eigentlich als Einzelgeschichte geplant war. Aber manchmal ist die Schreiberei mit schlechtem Sex zu vergleichen,- man fragt sich an einem gewissen Punkt, ob das schon wirklich alles gewesen sein soll…

 Von einem Grund seinen Urlaub nicht in Thailand zu verbringen, kam ich ziemlich schnell auf fünf Gründe und damit war die Büchse der Pandora mit lautem Knall geöffnet. Um hier kein Werk in Dimensionen von Tolstoi’s „Krieg und Frieden“ (vier Bände) abzuliefern, habe ich mich auf rund zwanzig „No Go“ Argumente beschränkt. Aber auch die brauchen Zeit, um erarbeitet zu werden. Also nicht ungeduldig werden, wenn es etwas dauert. Sollte die Serie nicht fertig werden, kann ich Euch versichern, es war keiner dieser unter Ausländern in LOS so beliebten Selbstmorde. Dann wurde ich eventuell von den Kulturschützern der Tourism Authority gemeuchelt, oder sogar von einem pinkfarbenen Bentley überrollt. 

– ♦ –

BANGKOK: – Die Tourism Authority of Thailand hat den offiziellen Startschuss für die „Jahr der Wunder Amazing Thailand“ Mega-Kampagne angekündigt, die auf einer großen Ausstellung in der nächsten Woche in der Impact Arena Muang Thong Thani eingeläutet wird.

 Man kann dem Slogan einen gewissen Zynismus nicht absprechen. Etwa wenn man sich fragt, ob das Gros der 69 Mio. Einwohner nach zwei vergangenen „Wunder Jahren“ nicht eine erholsame Auszeit verdient hätte… 

 Die 6,3 Milliarden Baht (153 Mio. €uro) Kampagne soll dazu beitragen, internationale touristische Ankünfte in diesem Jahr um 2,2 Millionen zu steigern. Schade um das Geld, denn das ehemalige „Land of Smiles“ ist seit langem dabei, sich als zunehmend unattraktives Urlaubsziel zu präsentieren und legt dem Tourismus (6% bis 7% des Bruttonationaleinkommens) mit täglichen Negativschlagzeilen den Strick um den Hals.

 OK,OK, ich kenne die Argumente von selbsternannten Tourismusexperten der „Hurra Thailand-Fraktion“, die gerne auf die Barrikaden gehen und behaupten, so eine Auflistung sei unfair, weil sie beim letzten Urlaub im Hochsicherheits-Golf-Resort ungeschoren davon kamen. Zweifellos sind Drogenprobleme und Kriminalität auch in jeder deutschen Großstadt zwischen Hamburg und München anzutreffen. Aber wer ist schon so bescheuert, seinen Familienurlaub im mexikanischen Juarez, den Vavelas von Rio de Janeiro, im pakistanischen Quetta, oder etwa der Betrüger-Hauptstadt der Welt- dem nigerianischen Abuja, zu verbringen? Eine bunte Mischung von dem was man dort vorfindet, hat Thailand allemal zu bieten.

Eine Menge Leute kehren dem Thailandurlaub den Rücken

 Wer auf seiner Urlaubs-Wunschliste einige, oder gar alle, der unten aufgeführten Unannehmlichkeiten ankreuzt, die man in den Ferien vermeiden möchte, sollte sich jedoch nach einer Alternative zum „Miracle Year of Amazing Thailand“ umsehen. Und den Alleinherziehenden älteren Herren sei versichert: Auch andere Länder haben hübsche Töchter!

Das Airport Chaos

Duty free shops

Taxi & Tuk Tuk Mafia

Reisebüros und Tour Veranstalter

Lebensmittelhygiene

Selbstmordrate unter Ausländern

Abzocke an ATM Maschinen

Umtauschkurs / Geldwäsche

Jet Ski Scams

Thai Airways

Brutale Überfälle

Drogenproblem

Korruption / Cops

Verkehrsunfälle

Ständige Alkoholverbote

Visabestimmungen

Zweipreis System

Haze

Flutkatastrophen

Politische Unruhen

Zerstörte Umwelt

Medikamentenpfusch

Malaria & Dengue

Hotelbrände