Archiv für Songkran

Happy New Year anyone?

Posted in Aktuell, AKTUELLES, Asien, Aus Aller Welt, Ausland, Bangkok, Essen & mehr trinken, Gesellschaft, Kultur & Moral, Neues aus Wahnsiristan, Relaxed Reisen - Entspannt ankommen, Süd-Ost Asien, T-Shirz, Thailand, TRAVEL with tags , , , , , , , , , , , on April 21, 2016 by pheneas

Songkran, das thailändische Neujahrsfest. Sämtliche Nachbarn der Soi sitzen vor dem Haus und saufen sich die Augenbrauen hochkant, grillen und kochen was der Wok hergibt und zappeln sich ´nen Wolf beim Isan-Dancing, was sie aussehen lässt als hätten sie sich die ersten vermeintlichen Flugversuche von Pinguinen abgeguckt. Dazu gibt es „Reisbauern Vollchlore“ aus Boxen in Kühlschrankgröße und alle tragen dieselben beknackten 2,50 € Blumendekor-Hemden, die ihnen ein cleverer Chinese mal als „Hawaii-Hemden“ verscherbelt hat. Ein absolutes Muss für Songkran-Enthusiasten. Bei Lagerfeld & Co. würde der Anblick zu Speichelsturz führen.

Nachbarn Songkran 800Das einzig Gute an meinen Nachbarn ist, dass sie im Vollrausch nur mit dem Fahrstuhl in Richtung ihrer Nachtlager pilgern, während der Rest der Nation sich ins Auto setzt, um sich und noch ein paar andere Highländer um die Ecke zu bringen. Wie sagte einst jemand in einem Kommentar über deutsche Schützenfeste? Des kleinen Mannes Sonnenschein ist Ficken und besoffen sein. Das erklärt dann auch, warum 9 Monate nach dem Fest, ebenso wie nach dem Valentinstag, die Geburtenraten in die Höhe schießen.

Hier meine Einschätzung einiger Kuriositäten am Rande des einwöchigen Gelages, die man nicht ernst nehmen muss, denn ich bin das, was die Thais als einen dieser dummen Farrangs bezeichnen, der ihre „Thainess“ ohnehin nie verstehen wird:

3ter Tag des Gelages vor dem Nachbarhaus

Einer der Angestellten meines Apartmentkomplexes gilt unter den restlichen Orientierungslosen als so eine Art Zeremonienmeister. Der fast zahnlose Einfaltspinsel veranstaltet illegale Wetten und besorgt aus zweifelhaften Quellen schrankwandgrosse LCD-Schirme, um die Thai Nationalelf auf dem Parkplatz beim Fußball verlieren zu sehen. Der Typ hätte akute Schwierigkeiten seine eigene Adresse  in seiner Muttersprache zu Papier zu bringen, wird aber gefeiert wie der Papst auf Südamerika-Tournee. Heute gibt er den „Antänzer“. Nachdem er erst einen Hühner-Hugo aus der Soi zum Propellertanz überredet hat, schmeißt er mit 100 Baht Noten um sich, damit wenigstens die fettesten und hässlichsten Ladyboys aus der Umgebung, gekleidet in Glitzer-Hotpants aus denen Mortadellas in Zahnseide baumeln, mit ihm den Begattungswalzer aufführen. Es ist nach 11 Uhr abends und das Gegröle nimmt an Intensität erwartungsgemäß zu.

Das Einzige was mich erstaunt ist, dass es bisher weder zu den beliebten Messerstechereien oder Schiessereien gekommen ist. Gemessen an der Kriminalstatistik der „Feiertage“ schien das Motto zu lauten: Keine Gewalt ist auch keine Lösung!

Meanwhile:

Inzwischen hat sich auch die Einstellung zu Vollrausch-Fahrten im Auto oder auf Mopeds relativiert. Da trotz immenser Anstrengungen der Fusel und die Snacks knapp werden, beschließt man die Logistik aufzuhübschen und fährt angebrezelt zur nächsten ATM, oder zum lokalen Fuselprovider. Das Ergebnis der Jagdstrecke der Verrückten Tage vom 11-17 April:

Todesfälle insgesamt: die Angaben schwanken zwischen 442 und 504

Verletzte insgesamt: 3.656 wobei 195 für den Rest des Lebens behindert bleiben. Allgemein wurden während der Feiertage 28.000 Verletzte in Krankenhäusern behandelt.

Verkehrsunfälle insgesamt: 3.447

Fast 6.000 Fahrzeuge wurden beschlagnahmt, weil die Fahrer betrunken waren.

Trunkenheit am Steuer und Geschwindigkeitsüberschreitungen waren die Hauptursachen, die zu 64 Prozent der Unfälle beitragen.

Kritiker hielten die zuvor groß angekündigten Programme zur Reduzierung der Anzahl von Verkehrstoten für schwachsinnig, aber somit auch der Zielgruppe angemessen.

Na endlich: Songkran jetzt nippelfrei!

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Kommen wir zum wirklich kuriosen Teil der Songkranerei. Während die Masse der Bevölkerung traditionsgemäß dabei ist sich auf den Straßen zu dezimieren, die Cops versprachen dieses Jahr rigoros Alkoholkontrollen durchzuführen, was immerhin dazu führte, dass insgesamt 14.880 Führerscheine eingezogen wurden und 32.400 Motorradfahrer und 19.916 Fahrer von öffentlichen und privaten Fahrzeugen verhaftet wurden. Von tausenden Handgasaffen und Lenradbeissern konnte man die Fahrerlaubnis nicht einziehen, weil sie keine besitzen!

Währenddessen geht es dem regierenden Junta General hauptsächlich um ein viel wichtigeres Thema: das richtige Verhalten und besonders der seinen Moralvorstellungen entsprechende Dresscode zum Erntedankfest des Sensenmanns.

Was dabei herauskommt ist eher peinlich als komisch.

Diese arme Kerl wurde in Chiang Mai verhaftet und zu einer Geldstrafe von 100 Baht (€ 2.52) genötigt weil er, entgegen der neuen Kleidervorschrift (male nipple ban), kein Hemd trug:

No shirt 100 Baht

Nach dem signifikanten Plus in der Tea Money Kasse, hat man ihn – ohne Hemd – aus der Polizeiwache entlassen. Nachdem  sich sogar Thais über diesen Blödsinn in den social media lustig gemacht haben, hat die Wache vorsichtshalber 20 T-Shirts gekauft. Jetzt müssen die Cops mindestens 30 Halbnackte einfangen, um keine Miesen zu machen.

Die nächsten vier Nackerten, waren natürlich auch wieder schamlose Ausländer aus Myanmar. Deren Preis  für die Strafe stieg wegen der zur Verfügung gestellten T-shirts auf 500 Thb an.

shirtless Myanmar 500 Baht

Wohlgemerkt, es vergeht kaum ein Tag an dem nicht ein Hemdloser neben mir an der Kasse vom 7-ELEVEN steht und nach dem Einkauf auf dem Moped durch die Sois braust.

Aber was soll man schon in einem Land erwarten, dass von einem alternden Generalissimo mit dem Charisma eines Baseballschlägers regiert wird, der offenbar seine Nippelphobie auslebt und behauptet: Frauen in knappen Kleidern sind wie ausgepackte Süssigkeiten. Jetzt weiss der Rest der Nation endlich, seinen Fetisch einzuschätzen.

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So wurde übrigens noch vor drei Jahren seitens des Kulturministeriums für das Fest der Feste geworben. Von Wegen traditionelle Kleidung und so…

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Allerdings, wenn das der Nachbar des Generals ist, vor dem er sich graust, kann ich ihn ja fast verstehen und seine Alpträume nachvollziehen:

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Nach den jüngsten Junta Erlassen würde es mich auch nicht wundern, wenn vor dem nächsten Songkran vom regierenden Feldherren ein neuer Befehl aus dem Zyklus „Happyness to all Thais“ herausgegeben wird, wonach Alkoholverkäufer vor dem Fest einen schwarzen Umhang und eine Sense tragen müssen.

Provinz Udon Thani – Leider kein Käfig dafür aber voller Narren!

Posted in Aberglaube, Aktuell, AKTUELLES, Asien, Aus Aller Welt, Ausland, Gesellschaft, Gesetz & Recht, Glauben & Besserwissen, Süd-Ost Asien, Thailand, Uncategorized with tags , , , , , , , , , , , , , , , , , on April 21, 2015 by pheneas

Thailand feierte in der 2. Aprilwoche Songkran, das thailändische Neujahrsfest. Hier glaubt man seit letzter Woche fest daran, im Jahr 2558 zu leben. Ich persönlich glaube eher, daß diese Art der Zeitrechnung ein weiterer verzweifelter Versuch ist, dem Rest der Welt einen Beweis für die eigene Überlegenheit vorzugaukeln. Bei realistischer Betrachtung, ist ein erschreckend großer Teil der Bevölkerung  jedoch dem Rest der Welt nicht etwa 543 Jahre voraus. Treffender ist eine kleine Korrektur der Jahreszahl zu 1258, denn was hier tagtäglich passiert, hat man in zivilisierten Teilen der Welt bereits im 13. Jahrhundert durchgemacht und wahrscheinlich zum größten Erstaunen der IQ Leichen Thailands, inzwischen abgehakt.

Und natürlich sind es wieder Angehörige des Karottenroben Clubs, die im Zielgruppenlaibchen durch die Lande streifen, um die Lehren Buddhas, oder besser gesagt, das was die Mitglieder dafür halten, gut bezahlt unter das unterbelichtete Volk zu bringen. Immer wieder werden in diesem Zentralrat der Erleuchteten Mörder, Drogenkuriere, Vergewaltiger, Pädophile und andere hoffnungslose Romantiker ausgemacht. Der Job gilt auch als willkommene Alternative für all diejenigen, die absolut keinen Bock auf Arbeit, dafür aber ein Faible für  Privilegien hegen.

Was hier passiert, würde in meiner Heimatstadt wahrscheinlich unter der Überschrift „Ohlsdorf lebt“ in der Presse erscheinen.

Zwei Frauen, aus dem Dorf Ban Non Sa, im Distrikt Prachak Silpakhom, haben bei der Polizei eine Grabschändung angezeigt. Die beiden älteren Frauen besuchten am 12. April den Friedhof, um die Grabstätten ihrer Kinder vor dem Songkran-Fest aufzuhübschen. Sie wurden jedoch leichenblass, als sie entdeckten, daß eine Leiche fehlte und der zweiten der Kopf abgeschnitten wurde.

Die Tochter einer der Frauen, starb im fünften Schwangerschaftsmonat und ist bereits im Mai 2014 beigesetzt worden. Die Leichenschänder hatten den Kopf gestohlen. Der  Sohn, der zweiten Frau wurde bei einem Streit erschossen und im November 2014 begraben. In diesem Fall haben die Leichenfledderer gleich das ganze Erdmöbel mitgehen lassen.

Abrakadaver und Simsalabim

Abrakadaver und Simsalabim

Auch aus einem Nachbardistrikt wurden die Leichen von zwei Kindern, die ertranken und im März beigesetzt wurden, gestohlen.

Inzwischen wurde ein Mönch verhaftet, dem zumindest der Leichenklau im ersten Fall zur Last gelegt wird. Über Mittäter war der Polizei zunächst nichts bekannt. Man könnte jedoch mit etwas gesundem Menschenverstand zu dem Schluss kommen, daß der Typ den Sarg nicht allein auf der Schulter davon getragen hat. Aber gesunder Menschenverstand ist mit der üblichen Polizeiermittlung in der thailändischen Provinz, nicht zwingend kompatibel. Die Cops würden wahrscheinlich auch einem Taubstummen bei der Verhaftung sagen, daß er das Recht hat zu schweigen.

Was macht man eigentlich mit einem Kadaversack voller halbverwester Dörrleichen ?

Fassen wir zusammen: für Wiederbelebungsversuche á la Frankenstein, oder die Künste eines Hobby-Präparators, der seine nächste Körperwelten Ausstellung bestücken möchte, dürften die Reste des Thanksgiving-Festmahls der Würmer und Maden wohl kaum geeignet sein. Einzig logische Erkläung: Die sterbliche Überreste werden für gewinnbringenden Hokuspokus und Simsalabimserei verwendet. BINGO!

Damit hinkt Thailand dann fast 800 Jahre der Zeitrechnung der so verhassten westlichen Zivilisation hinterher, denn die Leichenfledderei des hochmittelalterlichen Reliquienkultes fand, in Gegenden die sich seitdem tatsächlich weiterentwickelten, bereits 1225 statt und wird derzeit nur noch in extrem seltenen Fällen  von heftig verwirrten Psychopathen praktiziert.

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1225 n. Chr. Den Kölner Erzbischof Engelbert von Berg hat’s erst kalt erwischt (47 Schwerthiebe). Danach hat man ihn in Häppchen geschnitten und gekocht, um sie in Erwartung der Heiligsprechung des Religionsanbieters im Bodyshop als Reliquien zu verscherbeln.

Aber auch auf anderen Gebieten sind die hier nicht auf dem aktuellen Stand. Wie die Zeitung „The Nation“ nun berichtet, wurde der 65-jährige Mönch Oon Oonreun, inzwischen wegen seiner Leichenklau-Aktion „disrobed“ (ausgezogen) und nicht wie es korrekt heißen müsste „defrocked“ (aus dem Amt entlassen). Er wurde mit zwei seiner Sargträger verhaftet und gibt den Marcel Marceau, während die Gehilfen mehr dazu zu sagen hatten. Hier kommt die nächste Lachnummer aus dem Reich des andauernden Mittelalters. Die Anklage lautet auf „Diebstahl in der Nacht“ (dafür gibt es höhere Strafen als bei Eigentumsumverteilung bei Tageslicht), und das Entfernen von Körperteilen ohne triftigen Grund. Angaben über triftige Gründe blieben die Cops schuldig.

Motiv: Der Himmelfahrts-Houdini  und seine Kumpels stahlen die Leichen und den abgetrennten Kopf, um davon in einem Voodoo-Abend mit Dunkelkammer-Ritual im Karottenroben Club  die Gewinnzahlen der Lotterie zu erhalten, die gegen Bares vom Mönch an die „Gläubigen“ der Provinz verkauft werden. Die Zauberknochen wurden in Filigranarbeit zu Talismanen („Pan Neng“) verarbeitet, die ebenfalls für horrendes Geld verscheuert werden. Ob dazu einer der berühmten Obst-Schnitzer engagiert wurde, war nicht zu erfahren. Die unbrauchbaren Innereien und der Schädel wurden anschließend in einem See versenkt.

Schnitzer

Wie der Chefermittler der Polizei, Oberstleutnant Chamlong Panchana, bekannt gab, haben ihm Dorfbewohner von einer kleinen Vorgeschichte erzählt. Demnach sei bereits vor Monaten ein ca. 65 Jahre alter Mönch bei ihnen gewesen und versuchte sie zu überreden, Wetten auf die Lotterie abzuschließen und ihm Leichen von Menschen zubringen die kürzlich verstorben sind, um an ihnen Riten für das Beklopptenlotto durchzuführen. Der Mönch wurde seitdem nicht mehr gesehen. Keine der geldgeilen Dorfgarnelen hat über das, in der Provinz offenbar ganz normale Anliegen, die Polizei verständigt…

In Udon Thani scheint es aber auch ein real existierendes Phänomen zu geben: Die Mutter der Dummen ist permaschwanger.

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Abrakadaver hat Tradition im Land der lächelnden Leichensammler

Mehr dazu in englischer Sprache hier

Grund Nr. 1 Das Airport Chaos

Posted in Aktuell, AKTUELLES, Asien, Ausland, Bangkok, Neues aus Wahnsiristan, Reise, Reisen, Relaxed Reisen - Entspannt ankommen, Süd-Ost Asien, Thailand, Uncategorized with tags , , , , , , on Februar 20, 2012 by pheneas

 Genaugenommen ist Bangkoks internationaler Flughafen Suvarnabhumi, schon seit der Inbetriebnahme im Jahr 2005, eine Katastrophenzone. Die Besetzung durch die Gelbhemden legte den gesamten Betrieb für zehn Tage lahm. Unglaubliche Betrügereien in den Duty-Free Shops sorgten lange Zeit für internationale Schlagzeilen und die Taxi und Tour-Bus Mafia zockt seit Jahren ankommende Touristen ab.

 Im ersten Quartal des Jahres kam ans Licht, daß der relativ neue Airport dem Besucherstrom nicht mehr gewachsen ist. Ausgelegt für 45 Mio. Passagiere, muß das Personal inzwischen 51 Mio. abfertigen und gerät damit ins Chaos. Vordergründig wurden Renovierungsarbeiten als Grund für stundenlange Wartezeiten an den Immigrationsschaltern angegeben. Bei den Arbeiten hat man die Zahl der Abfertigungsschalter um 2/3 verringert, ohne überhaupt einen Plan zu haben, wie lange die Renovierungen dauern! Was dort so dringend renoviert werden muß weiß auch niemand. Wahrscheinlich streben sie nur eine Nominierung für den Stevie-Wonder-Designpreis an. Zu den bevorstehenden Songkran Feiertagen empfiehlt der Airport Direktor, Somchai Sawasdipol, Reisende mögen doch drei bis vier Stunden vor Abflug an den Abfertigungsschaltern erscheinen. Das bedeutet, wer von Bangkoks Innenstadt nach Singapur unterwegs ist braucht zirka 6 ½ Stunden für den Trip. Die mit vier Jahren Verspätung eröffnete Bahnverbindung zwischen Airport und Innenstadt, endet an einem Bahnhof im Stadtzentrum, an dem es keine Stellplätze für Taxis gibt!

 Der Chef der Immigration Division 2 gab an, daß bereits Passagiere Flüge verpasst haben, weil es am Airport nicht genügend Immigration Beamte gibt. Um das Ausmaß an organisatorischer Unfähigkeit noch zu toppen, wurden am 11 Februar trotz chronischer Unterbesetzung auch noch 387 Immigration Beamte gemeinsam auf einen Lehrgang geschickt. Nach offiziellen Angaben fehlen dem Airport mindestens 267 Schalterbeamte.

 Wie immer, wenn der Wahnsinn aus dem Wok in Richtung „Brandenburger Allerlei“ brutzelt, melden sich Regierungsvertreter um Frau Dr. Look&Feelgood, die anscheinend täglich in extra naiven Olivenöl badet, zu Wort. Nachdem sämtliche Airlines gezwungen wurden vom alten Don Muang Flughafen umzuziehen, wollen die Schattenschieber nun die Budget Airlines wieder dorthin zurückschicken. Wer die Kosten für den erneuten Umzug übernimmt, ist unklar.

 Ein geplanter Bus Shuttle Service zwischen den beiden Flughäfen ist so absurd wie ein Fundbüro in Polen. Die Durchschnittsgeschwindigkeit auf Bangkoks Straßen beträgt rasante 15 km/h! Die Strecke ist etwa 45 km lang („offizielle“ Fahrtzeit 50 Min.) und war während des letzten Monsuns teilweise überflutet.

 Bei Wartezeiten von freundlich geschätzten 1 ½ Stunden bei der Einreise, je nach Verkehr mindestens 1 ½ Stunden Transfers und 1 ½ Stunden beim Check-in am Domestic Airport, gehen im günstigsten Fall 4 ½ Stunden drauf. Wer von einer ungezähmten Todessehnsucht befangen ist und in einem europäischen Reisebüro arbeitet, kann das ja einmal einer vierköpfigen Familie mit Gepäck für drei Urlaubswochen in Thailand verkaufen…

 Das kommt dabei heraus, wenn die Clowns den Zirkus übernehmen!