Archiv für Land des senkrechten Lächelns

„Maschendraht Zaun“ II

Posted in Asien, Aus Aller Welt, Ausland, Bangkok, Gesellschaft, Reise, Reisen, Süd-Ost Asien, Thailand with tags , , , , , , , , , , , , , on Januar 27, 2012 by pheneas

Scooter

 Er selbst nennt sich „Chopper.“ Nicht etwa weil er ein fettes Bike fährt, sondern weil es in seiner Heimatstadt Melbourne einen verstörten Massenmörder gab, der seine Opfer mit einem Hackbeil (engl. chopper) zerlegt hat und er diesen Freak in seiner Einfalt bewundert. Inzwischen wurde sein Name von der internationalen Community geändert. Man nennt ihn jetzt allgemein „Dorf Depp“, weil die deutsche Bezeichnung gerade bei den Englischsprechenden so gut ankam. Genaugenommen fährt er gelegentlich die geliehene 125 cc „Honda Dream“ eines Bargirls, um sich im 500m entfernten Nudelshop seine Plastiktütenmahlzeit zu kaufen. Angeblich war der Herr Marine  Offizier in der australischen Navy. Als ich ihn jedoch einmal nach dem Begriff Azimuth befragt hatte, wuβte er damit nichts anzufangen. Seitdem glaube ich (selbst ehemaliger Marinero), daβ er vielleicht einmal neben einem richtigen Seebären in einer Hafenspelunke gesessen hat.

 Nun ist es für Leute mit einem gewissen Rest-IQ kein Geheimnis, daβ viele der hier auftauchenden Konfliktnomaden sich mit einer Vita schmücken, die bei den Kurzzeittouristen immer ein „Ahhh und Ohhh“ auslösen. Selbst Leute, die einen IQ haben der kurz über dem eines Kaschmir-Pullovers liegt, behaupten in Thailand immer gerne, daβ sie vor ihrer Pensionierung die Stützen des CIA im Auslandseinsatz waren (siehe Grease), als Auftragskiller für den britischen Geheimdienst MI5 gearbeitet haben, oder zumindest vom KGB zum Einzelkämpfer ausgebildet wurden.  Wem es jetzt noch nicht dämmert, dem sei gesagt, Scooter ist dumm wie ein Brot. Er erinnert mich oft an ein IKEA-Regal,- er paβt eigentlich nirgendwo wirklich hin.

 Grease gab ihm den Spitznamen „Scooter.“ Das hat weder etwas mit Autoscootern zu tun, noch ist im amerikanischen Sprachgebrauch damit ein Kleinkraftrad (Moped) gemeint. Die Amis bezeichnen damit die Köter, die wegen ihres juckenden Hinterns immer auf dem Asphalt herumrutschen.

 Nach einigen Studien in den Bananenrepubliken dieser Welt, fragt man sich nicht mehr, warum und weshalb jemand ins Land gekommen ist, sondern eher, warum man ihn in seiner Heimat nicht mehr ertragen wollte. Scooter behandelt die Thai- und besonders die Thai-Frauen wie „Untermenschen.“ Er hat in meiner Nachbarschaft jede Frau angebaggert, pfeift Studentinnen und Bankangestellten mit dem begleitenden Spruch „Ey, du hast aber geile Titten“ hinterher und lacht sich sabbernd und besoffen ins Fäustchen, wenn man ihn als „Fucking Farrang“ bezeichnet. Mit so einem Benehmen stehen die Überlebenschancen, selbst in den Hangouts  der Kleberschnüffler in Melbourne’s verarmten Vororten, eher schlecht.

 Nun fragt man sich, wovon lebt so ein Vollpfosten im Land des senkrechten Lächelns? Obwohl er selbst nur über fragmentiertes Wissen der in der englischen Sprache so beliebten unregelmäβigen Verben verfügt, hat er es mittels eines getürkten TOEFL-Zertifikats aus der Khao San Road, zum Preis von 3000 Baht geschafft, einen Job als Englischlehrer an Land zu ziehen, um noch dümmeren Leuten „Business English“ beizubringen. Das gelingt nur in einem Land in dem selbst Uni Professoren der Fachrichtung Anglistik, ebenso wie der thailändische Auβenminister,  einen Dolmetscher zum Abendessen mitbringen, weil Ausländer am Tisch sitzen. Natürlich „lehrt“ er ohne Arbeitsgenehmigung ein paar Stunden in der Woche an einer Privatschule. Der absolute Knaller ist jedoch, daβ der Wortschatz- und Grammatikprolet demnächst einen Englisch-Kurs bei der Thai Army gibt. Yup, das sind genau die Leute, die seit Ewigkeiten vergebliche Ambitionen hegen, sich ein Atomwaffenarsenal zuzulegen.

Mittlerweile hat sich herausgestellt, dass der Dorf Depp keines seiner „Leerämter“ länger als zwei Wochen besetzen durfte. „Aber er lernt hinzu“ sagte jemand „inzwischen konnte er seine Anstellungen auf eine Woche herunterhandeln…“

 Einen weiteren Beweis dafür, daß er im Niveau-Casting durchgefallen war, erhielten wir als Scooter meine Frau fragte in welchem Puff sie denn arbeitet. Nun war die Messe für ihn gelesen! Wir stellten ihn vor die Alternative, sich in unserem Barrio nie wieder sehen zu lassen, oder sich ein paar katholische Elfmeter einzufangen, die ihn wünschen lassen, wieder als Kielschwein in der tibetischen Marine zu dienen. Zwei erbärmliche Versuche, nicht der Vereinsamung anheim zu fallen, gab es dann noch von ihm. Er entschuldigte sich für alles Mögliche, behauptete aber gleichzeitig nichts gesagt zu haben. „Ich kann eben euren Unterhaltungen über El Nińo und anderen Leuten in der Thai-Politik nicht folgen,“ war einer seiner Versuche. Neil meinte dazu trocken: „Du hattest in der Schule doch auch nur die Unterrichtsfächer Singen und Klatschen.“ Das letzte Mal sah ich ihn nachmittags um halb drei. Er fragte mich total besoffen im Vorbeigehen nach der Uhrzeit. Ich gab ihm die Information, und er fragte mich allen Ernstes, ob es halb drei nachmittags, oder morgens sei. Meine Antwort, daβ um halb drei Uhr morgens die Sonne meist nicht so hell scheint, entlockte ihm ein erhellendes: ja, stimmt! Mir fiel darauf ein Spruch von Groucho Marx ein: Du hast das Gehirn eines Vierjährigen und ich wette, der Knabe ist froh, daß er es los ist…

 Auch wenn Euch dieser blog post nicht so gefällt, habt Ihr immerhin einen Eindruck davon bekommen, von welchen Fachkräften die Thai Armee Englisch lernt.

Boom Boom in Bang Cock

Posted in Asien, Kultur & Moral, Thailand with tags , , , , , , , , , , on Juni 17, 2011 by pheneas

Hallo Mädels! Willkommen im Land des senkrechten Lächelns

Auf Geschäftsreisen steht man immer wieder vor schwierigen Entscheidungen

Hier erfahren Sie, was Sie schon immer über kommerziellen Sex in Thailand wissen wollten- Ihr geschäftsreisender Gatte Ihnen aber nie erzählt hat…

Aber keine Sorge, Prostitution ist illegal im ehemaligen Siam! Sicher kann man sich da fragen wie es zu unappetitlichen Statistiken kommt, nach denen 70 bis 80 % der jährlich 7 Millionen Touristen nur eines Suchen: Sex! Aber wie sagt man so treffend? Statistik ist eine Hure…

 Appellierend an Ihre angeborene feminine Solidarität- und die gebietet schon einige Fairness in der Betrachtung und Beurteilung gewisser Umstände- hier ein wenig Aufklärung:

Schon ein Unterschied zu Mutti beim Staubsaugen

 Mal ganz ehrlich- wieviele Ehen kennen Sie in ihrem erweiterten Bekanntenkreis, in denen der Mann als Alleinversorger dient? Er bezahlt was die Familie braucht; und dazu noch die ganzen für das tägliche Überleben unnötigen Dinge, die gelangweilte Hausfrauen für ihre „Selbstfindung“ zu benötigen glauben. Das Spektrum reicht von Reitstunden, über Besuche beim Psychiater bis zu Tarot-Seminaren, sowie kosmetische Placebo-Tinkturen, die für horrendes Geld ewige Jugend versprechen und die obligatorischen Friseurbesuche, die irgendeinem Peter ein finanzielles Polster bescheren. Auch die 20ste unbedingt benötigte Handtasche und 30 Paar Pömps gehören in die Bilanz. Wenn Sie in diesen Beziehungen einfach mal penetrant nachbohren, bekommen sie nicht selten zur Antwort: „Ach Gott ja, Liebe ist eigentlich etwas anderes, aber ich wäre doch verrückt das alles gegen eine ungewisse Zukunft einzutauschen.“ Soviel zu weiblicher Logik und materiellem Pragmatismus- jedenfalls aus maskulin/europäischer Sicht.

 Nun muss man (Frau) ja nicht unbedingt verheiratet sein, um den Wunsch nach eigener Kreditkarte, Luxussrtikeln, oder einfach nur finanzieller Sicherheit zu hegen. In Ländern mit maroden Bildungssystemen, geringen Pro-Kopf Einkommen und untergeordneter sozialer Stellung der Frau, verändern sich kulturelle und moralische Grundsätze eindeutig zu gunsten der Akzeptanz von Prostitution. In den Nord- und Nordostprovinzen Thailands, rümpft kein Reisbauer die Nase darüber, wenn seine 17-jährige Tochter, ebenso wie die seiner Nachbarn, ihren Beitrag zum Wohlstand der Familie mit dem Unterleib verdient. Das war immer so und wird auch so bleiben, solange genügend Faulenzer davon profitieren.

Das Angebot

Das Angebot der Firma Billig & Willig!

 In Bangkok gibt es mindestens vier „Haupt-Entsaftungs-Zentren“ für die mühselig Beladenen: Soi Cowboy, Patpong, Nana und Sukhumvit. Wenn Sie bei ihrem treusorgenden Gatten eine dieser Adressen auf einer Spesenabrechnung der hier ansässigen Etablissements finden, können sie eigentlich schon mal überlegen, wann sie wieder zu ihrer Mutter ziehen wollen.

 In Krungthep Mahanakom (Bangkoks Eigenname- „Die grosse Stadt der Engel“) gibt es mehr sognannte „Girlie-Bars“ als Fritten- und Dönerbuden in Berlin: Rund 2000 Bars, in denen 18-jährige (?) mandeläugige Schönheiten mit Traumfiguren topless an der Stange tanzen. Bars, in denen die Mädels auf Spiegeltischen mit 20 cm schmalen Röckchen ohne Schlübber um das Bierglas ihres Gemahls tanzen. Ausserdem, Etablissments in denen die „Tänzerinnen“ der eiskalten Klimaanlage trotzen und gar nix mehr anhaben; und um das Angebot noch etwas attraktiver zu gestaltengibt es Ping-Pong Shows, Gurkenschiessen, sowie Feuer- und sogar Feuerwerkskörper schluckende Vaginae zur Unterhaltung der Viagra-Junkies und geschäftsreisenden Biedermänner. Da ist es gut zu wissen, dass der eigene Ehemann charakter- und willenstark genug ist, dem profanen Angebot zu trotzen! Also kein Grund zur Panik, gestandene Ehemänner entwickeln hier nur so eine Art Pitbull-Mentaliät: „Der tut nix,- der will bloss spielen!“

 Im gerne als „Land of Smiles“ bezeichneten Königreich, gibt es „offiziell“ 2 Millionen registrierte Prostituierte (gezählt werden lediglich die Erektionsassistentinnen, die regelmässig zum Gesundheits-Chek gehen), nicht schlecht für ein Land mit 60 millionen Einwohnern, aber vielleicht ist das Verhältnis ähnlich einzuschätzen, wie die Einwohnerzahl Bangkoks: offiziell 6 bis 9 millionen- inoffiziell locker das Doppelte! So betrachtet, scheint der Begriff „Land of vertical Smiles“ (Land des senkrechten Lächelns) einigermassen gerechtfertigt.

Alles Kolonial-Kopulisten? Fehlanzeige!

Schätzungen besagen, daß saisonbedingt zwischen 3 und 20 Prozent der weiblichen Bevölkerung im Königreich, im Alter von 15 bis 34 anschaffen. Trotz der scheinbaren Massen männlicher Farangs, die ins Land strömen, kann man kaum die ausländischen Sextouristen allein für den Bums-Boom verantwortlich machen. Nur ein Bruchteil der Mädels treibt es mit Ausländern. Der Rest läuft unter dem Motto von Thaksin’s Partei: Thai rak Thai (Thai’s lieben Thai’s).

 “Love you long time- für 47 Euro”

Berufsbeischläferinnen beim Begattungswalzer

 Die Preise für die Penetration einer Vagina im Alter ihrer Tochter variieren innerhalb Bangkoks in den einfachen Girlie-Bars nur unvesentlich. Abgesehen vom Promille-Gehalt, individuellem Druck des Hormonspiegels und der Branchenkenntnis des Freiers, kostet ein short time agreement zwischen 35 € und 47 €. Long time- also die ganze Nacht, mindestens jedoch bis 6 Uhr morgens, kostet zwischen 47 € und 95 € plus Bar fine von 11 bis 14 €.

 Natürlich gibt es Sonderangebote nach dem bewährten chinesischen Kundenfangprinzip „buy one get two for free“, für spendable Freier, die sich nicht scheuen mal eben 30 € für eine kopierte „TonLui“ (Lui Vitton) Handtasche anzulegen, um sich den selben verführerischen Leib für die gesamte Urlaubszeit über den Docht zu stülpen. Zunehmend drängen auch vorzugsweise blonde Nutten aus der ehemaligen Sowjet Union auf den Markt, die in den Disco’s der Nobelhotels anschaffen und eher von betuchten Thai-Freiern gebucht werden.

 Auf dem Strassenstrich, als Bodensatz des horizontalen Gewerbes, machen sich zusehens schwarzafrikanische Töchter bereit, die Klientel aus dem mittlern Osten zu beglücken.

 Der gehobene Markt in Form von „Entertainment Clubs“, die Studentinnen und Teilzeit-Models als „Bildungs-Nutten“ rekrutieren, ist den thailändischen Business- und Executive-Freiern vorbehalten. Da kommt man als Ausländer eigentlich nur in Begleitung seiner lokalen Geschäftspartner rein.

 Zur Abdeckung des Marktes gibt es noch diverse Karaoke Bars für japanische Besucher. Als Gaijin (japanisch: “Mensch von draussen”), bleibt man eben auch draussen.

So sehen die „working girls” Ihren Karl-Heinz!

 Nun wäre es einfach die Bar Girls zu verteufeln, die mit aphroditischem Äusseren, das Gros unter 20 Jahre alt; und dennoch im Umgang mit allen erdenklichen sexuellen Vorlieben Ihres treusorgenden Gatten vertraut,- speziell mit den Phantasien, mit deren Verwirklichung sich Ihr Gatte Ihnen gegenüber immer zurückgehalten hat, Vollbedienung zu leisten.

 Immer auf der Jagd nach einem Versorger für sich und ihre zuhälterische und häufig stinkfaule Verwandtschaft im Isan, versuchen sie die Paarungswillige, zweibeinige ATM Maschine (Ihren Ehemann) genital und finanziell anzuzapfen.

 Während die oben genannten weiblichen Nutznießer westlicher Beziehungs-Kultur ein relativ sorgenfreies Leben führen, und eigentlich auf dieselben materiellen Vorteile hoffen wie jede thailändische Prostituierte auch, gibt es im Alltag doch eklantante Unterschiede.

 Es beginnt mit den Arbeitsbedingungen der für Ihren ehemüden Gatten halbnackt an der Stange hüpfenden Tanzmäuse. Um auch nur in die Nähe eines Bruchteils des bequemen Euro-Lebensstandards zu kommen, müssen sie sich in den Sexual-Treibhäusern schon gewaltig tief und häufig bücken. 

  • Monatsgehalt vom Etablissment zwischen 44,50 € und 133,00 € (4 Dosen Bier kosten im Supermarkt 2,60 €)
  • Es gibt nur einen freien Tag pro Monat, wer einen weiteren Tag „frei macht“ muss die Bar fine von 14 € selbst bezahlen. Das gilt auch bei Krankheit (Husten, Schnupfen, Heiserkeit oder Lebensmittelvergiftung) ohne Attest. Lediglich bei Todesfällen in der Familie wird ein Kremations-Urlaub von einem Tag gewährt. Busfahrt von Bangkok ins Isan, wo die meisten der Mädels herkommen: 8 Std. Es wird erwartet, dass die Hinterbliebene ein Foto von der Trauerfeier vorweist.
  • Freie Tage am Wochenende (Freitag, Samstag und öffentliche Feiertage) sind nicht erlaubt, wer dennoch von der Arbeit fern bleib, muss den erhöhten Wochenendtarif 14 € bis 24 € pro Tag berappen.
  • Wer laut Stechuhr verspätet zur Arbeit kommt zahlt 4 € cent pro Minute für die ersten 30 Min. und danach 11 € cent für jede weitere Minute.
  • Jedes Bargirl muss im Monat mit mindestens mit 4 bis 10 Freiern „ausgehen“, oder eine Strafe (14 €) für jede nicht erfüllte Quote Zahlen. (Bei Null Freiern im Monat verdient die Arme 3 € pro Monat für 8 Stunden Schichthüpfen an der Stange und annimieren)
  • Jedes Bargirl muss monatlich 60 bis 120 Drinks an potentielle Freier verkaufen, oder für jeden nicht verkauften Drink 1,20 € bezahlen.
  • Jedes Bargirl muss einmal im Monat zum Gesundheitscheck ohne Fahrtkostenerstattung. Wer den Check nicht fristgemäss vorlegt zahlt 10 € und wer ein „positiv“ Ergebnis bringt bekommt kein Gehalt für den vergangenen Monat,- ungeachtet der geleisteten Arbeit.
  • Die Girls müssen die exakt für den Wochentag vorgeschribene Einheitkleidung tragen oder eine Strafe von 4,80 € bezahlen.
  • Unterhaltungen zwischen den Tänzerinnen auf der Bühne: Strafe von 4,80 €.
  • Es ist den Girls nicht erlaubt die Gästetoiletten zu benutzen (was bei 3 Toiletten für bis zu 200 Girls, die ständig mit Gästen trinken sollen, ziemlich absurd ist. Strafe bei Zuwiderhandlung: 4,80 €. Toilettenpapier müssen die Girls selbst mitbringen.
  • Wer erhötem Promilegehalt, in Kombination mit Stiletto-Absätzen zum Opfer fällt und vom Tresen purzelt, ist nicht versichert.
  • Sie dürfen in der Bar  nach 22 Uhr nicht essen und müssen selbst für Trinkwasser sorgen (Bangkoks Leitungswasser ist ungenießbar).
  • Langschäftige Stiefel, die für die Tanzdarbietungen unerlässlich sind und zur vorgeschriebenen „Uniform“ gehören, schlagen für die Mädels mit mindestens 16 bis 28 € zu Buche und halten selten länger als zwei Monate.
  • Hinzukommt in einigen Bars, daß am Wochenende junge ”Studentinnen“ für Kleingeld bei einer Agentur bestellt werden, die zwar an der Stange hüpfen, aber im Gegensatz zur Stammcrew voll bekleidet tanzen und „offiziell“ nicht mit Freiern ausgehen. Es steht aber beiden Parteien frei Arrangements für die Zeit nach der Tanzerei zu vereinbaren…  In einigen Bars sind das bis zu 40 Mädchen, die der Stammbesetzung am Wochenende Konkurrenz machen.
  • Von Girls die, aus welchen Gründen auch immer den Job quittieren, wird eine Ablösesumme von bis zu 240 € erwartet, wenn nicht gar verlangt.

Nicht selten hört man deshalb von Freiern: „Meine Alte zuhause weiss gar nicht wie gut es ihr geht!“

Bar Besitzers Profit von den Girls

Wenn die Bar 100 Mädchen beschäftigt, nimmt der Laden ein Minimum von 80.000 Baht (1,677 €) an Bar fines, einschließlich der Wochenenden und der Tatsache, dass einige Mädchen mehrere Kunden an einem Tag haben, ein.

Um die Quote für Drinks zu erfüllen, verkaufen 100 Mädchen wird mindestens 10.000 Drinks pro Monat. Eine Flasche Bier kostet 130 Baht (Brutto-Preis 50 Baht). Wenn alle verkauften Getränke lediglich Bier wären, betrüge der Gewinn 800,000 Baht (16,771 €)!

Vielleicht hilft ja unser T-Shirt Aufruf...

Fortsetzung folgt