Archiv für Bangkok

BangCock wie es sinkt und kracht

Posted in Aktuell, AKTUELLES, Asien, Aus Aller Welt, Ausland, Bangkok, Neues aus Wahnsiristan, Politik, Süd-Ost Asien, Uncategorized with tags , , , , , on Juni 22, 2015 by pheneas

Eine der größten Katastrophen der deutschen Unterhaltungsindustrie, war zweifellos die alljährlich zur Karnevalszeit übertragende TV-Sendung „Mainz wie es singt und lacht“. Dagegen sind DSDS, Schlag den Raab und Dschungel Camp porentief reines Bildungsfernsehen.

Aber Bangkok wäre nicht die Hauptstadt des Planeten Thailand, wenn man das hier nicht toppen könnte. Alles was es dazu braucht sind ein paar winzige Buchstabendreher, wie die Überschrift zeigt. Nicht umsonst sagt man so schön: ein Buchstabendreher kann den ganzen Satz urinieren.

Was flüchtigen Besuchern BangCocks verborgen bleibt, ist eine Gemeinsamkeit mit den berufslustigen Narrenkappenträgern in Mainz. Während die Humor-Teutonen nach jedem vermeintlichen Gag die Hauskapelle ein dreifaches Tataa, Tataa, Tataa, hinterherjagen, damit auch der letzte Depp versteht wann er Lachen muss, untermalen die Thais ihre Fernsehsendungen grundsätzlich mit Boing, Zack und Gelächter vom Band.

Hier geht nach dem letzten Putsch so ziemlich alles drunter und drüber. Auch in den Tropen gibt es Leute, die ganzjährig die Narrenkappe tragen, wie die letzten Meldungen der vergangenen Tage eindrucksvoll belegen:

BangCock versinkt schneller als man es wahr haben möchte

Es war offensichtlich keine gute Entscheidung, als im Jahre 1782 der Standort von Thailands neuer Hauptstadt, ausgerechnet in einem Sumpfgebiet ausgewählt wurde. Vor rund 1.000 Jahren war das ganze Gebiet „flood land“, ähnlich den Llanos in Südamerika. Die Angaben wie schnell die Stadt im, diesmal nicht unmoralischen Sumpf versinkt, schwanken zwischen 2,1 cm und 5 cm pro Jahr.

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Obwohl immer wieder von Wissenschaftlern darauf hingewiesen wird, daß große Teile der Stadt bereits in 7-10 Jahren ganzjährig 10 cm unter Wasser stehen werden, baut man hier lustig drauf los. Die Metropole, mit „offiziell“ rund 10 Mio. Einwohnern, wird laut Dharmasaroja Smith, vom National Disaster Warning Centre, im Jahr 2100 Asiens Atlantis sein.

update 3.Juli 2015 - Wanderer kehrst du in BangCock ein- tritt nicht daneben, tritt mittenrein

update 3.Juli 2015 – Wanderer kehrst du in BangCock ein- tritt nicht daneben, tritt mittenrein

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Land unter! Ist das der übliche Monsun, oder ist das nur der Fluss der Tränen im Tal der der Unterprivilegierten?

Der Wissenschaftler, Art-Ong Jumsai, ehemaliger stellvertretender Minister für auswärtige Angelegenheiten und derzeit Direktor des Instituts für Bildung, hat seit Jahren mehrere Thai Regierungen über das Problem informiert. Aber er sagt, dass seine düsteren Prognosen auf taube Ohren stoßen. Wenn, nach anhaltendem Extremcouching der Politiker, in der Stadt dann schlussendlich das Wasser über die Köpfe steigt, könnte sich das ändern, da der Schall unter Wasser mehr als viermal schneller ist, als in der Luft.

Bkk U-Bahn 2050

2050 BangCocks neue U-Bahn Made in China

Thailands Pädagogik- Auf Knien kriechend aus der 3. Welt?

Posted in Aktuell, AKTUELLES, Asien, Aus Aller Welt, Ausland, Bangkok, BilDUNG, Gesellschaft, Gesetz & Recht, Kultur & Moral, Süd-Ost Asien, Thailand, Uncategorized with tags , , , , , , , , , , on Dezember 18, 2014 by pheneas

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Diese Geschichte wurde ausgerechnet am 12. Dezember publik. Der Tag, an dem man in Thailand den Human Rights Day „feierte“, obwohl der Event beileibe keine thailändische Erfindung ist. Eine alternative Überschrift hätte ein Zitat von Victor Hugo sein können: „Derjenige, der die Tür zu einer Schule öffnet, schließt damit die Tür zu einem Gefängnis.“ Bei einem Besuch im Land des gequälten Lächelns hätte Hugo wohl bemerkt, dass es sich hier oft um dieselbe Tür handelt, zumindest was die Schikanen dahinter betrifft.

Der Stadtteil Klong Toey hat unter Bangkoks Einkommenselite und dem Mittelstand den Ruf ein Slumviertel zu sein, was genaugenommen nur auf einen Teil des Bezirks zutrifft. Im anderen Teil stehen Luxus Hotels und Full Service Residenzen. Die Sainampeung School, ist eine Mädchenschule Klong Toeys. In der Anpassungsfabrik werden junge Mädchen in den Klassen von 7 bis 12 vom prügelnden Leerkörper auf den ihnen vorgesehenen Platz in der Gesellschaft eingestimmt. Gemessen am Bildungsstand der PISA-Trottel, könnte man dem Züchtigungstempel auch den Status einer Verona Feldbusch Gesamtschule verleihen. Lehrer einer europäischen Abiturklasse würden die Thai Absolventen wohl fragen: Warst du in Mathe und Staatsbürger-Kunde nur Kreide holen?

Ein altes Sprichwort sagt: Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. Da man hier den pädagogischen Qualitäten der „Schule des Lebens“ misstraut, übernehmen das vorsorglich die Steißpauker in ihren Prügel-Parlors. Die Ausrede: „Es klingelte bevor ich da war“, zieht hier nicht. In den Schulen des Landes ist edukative Beschmerzung, als Grundprinzip der Guantanamo-Pädagogik, angesagt.

So gesehen ist der letzte Stunt im Bereich erzieherische Maßnahmen, der als ABC-Promoter getarnten Ferientechniker, nicht verwunderlich. Hier wird der Leerkörper zum Klassenfeind:

Junge Mädchen der Bildungseinrichtung (?) werden, ungeachtet massiver Verkehrsprobleme auf dem Schulweg, für Verspätungen bestraft, indem man sie zwingt auf Knien vom Eingangstor bis zum Gebäude auf dem Betonboden zu kriechen. Die Uniformpflicht verhindert, dass die Knie der Mädchen wenigstens durch eine Jeans geschützt werden können.

Inzwischen sind eine Menge Fotos von Hautabschürfungen auf den Knien der Mädels über „Twitter“, das Teeenager Forum „Dek-D“ und das Ausländer Forum „Thaivisa“ verbreitet worden. Interessant dabei ist, dass das Gros der empörten Reaktionen von Ausländern stammt, die mit Recht die Frage stellen, warum sich die Schulleitung über ein seit 15 Jahren geltendes Verbot körperlicher Züchtigung an Schulen hinwegsetzt.

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Andernorts würde man wahrscheinlich vermuten, dass der Rektor der Schule, der diese Aktion genehmigt, aber gegenüber der Presse jeden Kommentar dazu verweigert,  mit SM Praktiken liebäugelt. Vielleicht ist das aber auch nur eine Maßnahme, um nicht in den Verdacht zu geraten, an seiner Anstalt würde Kuschelpädagogik praktiziert. Denn die Kriecherei hat im Land der geschundenen Knie Tradition. In Schulen, an den Unis, den Arbeitsstätten und im Umgang mit „influential individuals“ geht es vorrangig darum, sich die „goldene Kniescheibe“ zu  verdienen.   Manche kommen aus dem Uterus, oder in vielen Fällen aus einer Thai Schule, nur um im nächstbesten Rektum zu verschwinden. In einem Forum schrieb ein Ausländer (natürlich die schonwieder):

„Jeden Tag habe ich im Fernsehen alle diese Jungs und Mädels (Armee), bei der Übergabe eines Dokuments, oder eines Geschenks an „Vorgesetzte“ gesehen, wobei sie mit ihren schönen weißen Uniformen, mit Hunderten von Dekorationen auf der Brust, über den Boden kriechen. Ich nahm an der Uni nur ein Kurs in Pädagogischer Psychologie…. und es wurde nie erwähnt, dass Blut fließen und Angst herrschen muß, um positive Ergebnisse zu erhalten.“

Obwohl die Prügel-Pädagogik seit 1999 offiziell verboten ist, saust im Rotstift-Milieu weiterhin ungebremst das Rattan nieder. Aber es gibt inzwischen Einschränkungen, die den Fortschritt- im Thai-Stil- verdeutlichen sollen.

Ein anderer, ausländischer Lehrer, schrieb dazu:

„Ich lehrte selbst an einer Thai Schule, hatte keine Ahnung von dem Prügel-Verbot und wurde täglich Zeuge der Rohrstock-Aktionen. Ich selbst bekam auch eine hölzerne Argumentationshilfe, die ich allerdings nur nutzte, um gelegentlich damit gegen die Tafel zu schlagen, um Aufmerksamkeit zu bekommen. Ausländischen Lehrern ist es nicht erlaubt Schüler zu schlagen, das Privileg bleibt den Thai-Paukern vorbehalten. Natürlich ist das den Schülern bewusst.“

Ob dahinter die Begründung steht, dass thailändische Erziehungsberüchtigte etwa stilvoller und kulturgemäß prügeln, ist nicht bekannt. Gerade angesichts der manchmal verbissenen und gleichzeitig als naiv angesehenen Versuche des Landes, sich aus der dritten Welt zu erheben, sollte man vielleicht dem Katalog der ständig gepriesenen Regeln der Thainess einen Satz hinzufügen:

Schlagen und andere Arten der Züchtigung gegenüber Schülern, sind die Kapitulation des Geistes der Pädagogen!

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Aber wie immer, ist auch dies nur wieder eine schlechte Thai-Copy. In diesem Fall aus Deutschland 1938. Bei der HJ machte der Lehrer wenigstens den Vorturner.

Divergierendes Verhalten ist Soziologendeutsch, auch von Pädagogen gern benutzt, um negatives, unangepasstes bis kriminelles Verhalten zu umschreiben. Dumm nur, wenn es ausgerechnet von Pädagogen ausgeht…

Da mit nötigen drastischen Veränderungen dieser Zustände so schnell nicht zu rechnen ist, bleibt mir nur, den Schülern des Landes einen „guten Rutsch“ auf ihrem schmerzlichen Weg in eine zivilisierte Welt zu wünschen.

Zum Schluss noch ein Rat von George Carlin:

„Niemand hat das Recht zu gehorchen!“

Nicht genügend Mücken auf den Eiern?

Posted in Aktuell, AKTUELLES, Asien, Aus Aller Welt, Ausland, Bangkok, Gesellschaft, Gesetz & Recht, Süd-Ost Asien, Thailand, Uncategorized with tags , , , , , , , , , , on März 4, 2014 by pheneas

Der wohl folgenschwerste Fehler der Menschheit im Bereich „Maritime Security“, ist zweifellos dem Türsteher von Noah’s Arche anzulasten, indem er dem Moskitopärchen Zugang zur Apokalypsen-Dschunke der Überlebenskünstler gewährte. Andererseits würde uns ohne sie ein absolutes Highlight philosophischer Erkenntnisse fehlen:

fly-swatter„Erst wenn man einen Moskito beim Landeanflug auf die eigenen Hoden erspäht, kommt einem die Einsicht, dass es immer einen Weg gibt Probleme zu lösen, ohne Gewalt anzuwenden!“

Wenn es um rechtmässige Verurteilung, Strafe und Sühne geht, oder den häufig strapazierten Satz „um sein Recht zu kämpfen“, gehen die Vorstellungen oft ziemlich weit auseinander, wie ein jüngstes Ereignis in der moralischen Festung Thailand zeigt.

Die vergangenen Monate im Land des gequälten Lächelns haben lediglich jede Menge Beispiele dafür geliefert, dass die Thais, im Gegensatz zu ihren Nachbarstaaten, nicht einmal eine anständige Revolution auf die Beine bringen. Mit Verweis auf die Französische Revolution, die sich nach gewisser Zeit auch durchgesetzt hat. In den Köpfen festgesetzt, könnte man sagen, hat man die Hauptstadt mit T-shirt Ständen auf den Hauptverkehrs-Kreuzungen dekoriert und in stoiischer Ruhe abgewartet, während  bei Bühnenunterhaltung und Spendenaktionen Granaten und Pistolenschüsse auf die Protestler abgefeuert wurden. Vielleicht haben die täglichen Soap-Operas im Thai-Fernehen, bei denen Gewalt zum Hauptbestandteil guter Abendunterhaltung gehört, ja abgefärbt. Das ist wie Musikantenstadl ohne mitklatschen, dafür aber mit Beschuss aus der Kulisse.

Man kommt nicht umhin zu glauben, dass Gewalt vom Großteil der Bevölkerung ebenso akzeptiert, wenn nicht gar bewundert wird, wie Korruption und die Liebe zum Geld. Der Klimax wird erreicht, wenn sich alle Komponenten in wundersamer Weise vereinigen.

Zu den paar Dingen, auf die Thais mehr oder weniger berechtigt stolz sein können, gehört Thai-Boxing (Muay Thai), auch häufig als filigrane Form der körperlichen Abmahnung mißverstanden. Das „Weniger“ hat Bezug auf die Tatsache, dass unter den 522 Fightern der  World Kickboxing Federation, 2014 gerade einmal 2 Thais zu finden sind, von denen nur einer in Thailand lebt. Da braucht man schon ein paar Strohhalme, um in einem Bereich der als tragende Säule der eigenen Kultur betrachtet wird, zu Ruhm und Ehre zu gelangen. Richtige Gladiatoren müssen her, die trotz Moskitos auf den Klöten nicht von pazifistischen Anwandlungen übermannt werden. Aber woher nehmen,- und nicht stehlen?

Knast-Gladiatoren

Jetzt ist Phantasie gefragt!

Man stelle sich vor, ein 18-jähriger Vollpfosten dieses Mal ohne Migrationshintergrund, hat morgens um 10 in Deutschland in einer der immer mehr Anhänger findenden U-Bahnschlägereien einen harmlosen Rentner krankenhausreif geschlagen. Angenommen er wird verhaftet und vom Gericht zu einer vierjährigen Haftstrafe verurteilt (ich weiß ich neige zu Übertreibungen). Nach sechsmonatigem Dasein als Einzeller, offeriert ihm die Gefängnisleitung eine vorzeitige Entlassung. Was er dafür tun muß, entspricht durchaus seinen Neigungen und Fähigkeiten: Man erwartet von ihm, dass er zu Ruhm und Ehre der Bundesrepublik einen Ausländer verprügelt. Als Bonus bekommt er zur besseren Integration in Freiheit auch noch eine Abwrackprämie.

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Wer jetzt sagt: Das wäre in Deutschland unter den Zeugen Seehofers unmöglich, hat gottseidank Recht. Erstens hält sich nach den Ereignissen in der Geschichte des Landes der Patriotismus in Grenzen, zweitens steht in unserem Grundgesetz der Satz – Die Würde des Menschen ist unantastbar- und drittens werden bei uns schon genug Ausländer,- sogar unentgeltlich- verprügelt.

Dass es auch anders geht beweist Thailand, wo man vom Nationalstolz geradezu besoffen ist.

In Bangkoks Klong Prem Gefängnis, wird männlichen Insassen nach dem K.O. eines der ohnehin unbeliebten Ausländer (Farrang), ein Tag der offenen Zellentür angeboten. Die Anstaltsleitung und das „Department of Corrections“, scheinen der Auffassung zu sein: Gewalt ist keine Lösung, sondern ein Mittel. Das kommt dabei heraus, wenn Gefängniswärter, gelangweilt von Hahnenkämpfen ihre Fachkenntnis im Bereich Resozialisation ausschließlich aus Jean-Claude van Damme Filmen beziehen. Die Zuschauer rekrutieren sich aus Insassen beider Klassen: Gefangene und Wärter.

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 Ob es sich bei den Prügelprinzen um Betrüger, Kinderschänder, oder Angehörige der „Golden Triangle Pharmaceutical Cooperative“ unter den mehr als 5,240 Übernachtungsgästen handelt, spielt im Boxring hinter Gittern keine Rolle. In diesem Fall sind die humanen Verschlußsachen schlichtweg als glorreiche, thailändische Gladiatoren anzusehen, die laut Herrn Pek, Koordinator des Fratzentangos, der Nation den Anteil an Ruhm und Ehre einbringen, der ihr auf Schlachtfeldern, ebenso wie in Bagatell-Disziplinen wie Wissenschaft und Forschung, bisher vorenthalten blieb.

Angeblich gibt es sogar eine Faustregel, wonach Mörder auch mit unzähligen Gewinnerkerben in ihren Bettpfosten, von einer vorzeitigen Entlassung ausgeschlossen sind. Ein anderer Beamter sagte hingegen, dass Gefangene, die eine Meisterschaft gewinnen und dadurch das Gefängnis Image gleich mit aufpolieren, eine realistische Chance haben, dass ihre lebenslange Strafe in eine begrenzte Haftzeit umgewandelt wird. Er versicherte auch: dies gilt für alle Gefangenen, unabhängig von der Größe ihrer Verbrechen. Ein kleiner Trost wenn man mit einer anderen Weisheit hinter Gittern konfrontiert wird, wonach die erste Nacht am Galgen immer die schlimmste ist.

Man verweist auch gerne auf die Tradition, die Gefängniskämpfe in Thailand haben. Die ersten fanden bereits 1767 statt. Leider ist auch dieses liebgewonnene Brauchtum kein Thai Original. Damals verdroschen burmesische Soldaten ihre thailändischen Kollegen, nach dem Untergang der damaligen Hauptstadt Ayutthaya. Für die Spiele der Neuzeit erklang der Gong erstmals im Januar 2013.

Knast boxing 2Da stellt sich die Frage, was haben nun Ausländer mit Gladiatoren-Mindset, Merowinger Aggressionsstufe, Bock auf Platzwunden und Freude am körperlichen Ausdruck zuungunsten anderer, von diesem für sie unlukrativen Spektakel? Nun, wenn ein Boxbuden-Enthusiast, der jahrelang  in Norwegen oder Neuseeland trainiert hat, einem thailändischem  Schwerverbrecher im Mutterland des Muay Thai einen Tunnel ins Gesicht zimmert, dass der seine Zähne in einer Tüte in die Zelle trägt, gibt das der „street credibility“ in seinem Heimatort einen ordentlichen Aufschwung. Da kann sich ein stammhirngesteuerter Maulschellen-Manni schon seine Obermaaten Raute in thailändischer Version auf den Bizeps tätowieren lassen.

Obwohl Meldungen über die Kämpfe zahlreich in internationale Medien gelangten, gibt es keinen einzigen Hinweis darauf, wer die Wettbörse verwaltet. In Thailand heisst das Motto schliesslich: Nichts ist so schlecht, dass sich damit kein Geld verdienen lässt!

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Ob die Herren die Kampfbörse und Wetteinnahmen verwalten ist nicht bekannt…

Bleibt abzuwarten, wann hier zwischen Thailands Fischkuttern die ersten Galeeren-Regatten, mit unter Deck versklavten Burmesen an den Riemen, stattfinden.

Ein Leckerli für Touristen könnte auch sein, wenn sich Ladyboys im preisgeldträchtigen Handtaschen-Boxing, unter der Schirmherrschaft von Louis Vitton oder Gucci, gegensitig Pflegestufen verpassen.