Da wird der Hund in der Pfanne verrückt

Für all diejenigen, die heute Morgen mit bräsigem Schädel wegen Gestern, auf dem Weg zur Arbeit in einen Hundehaufen getreten sind, hier eine gute Nachricht:

Im thailändischen Sakhon Nakhon wurde am 1. Juli ein Pickup-Truck von der Polizei gestoppt, der bei sengender Hitze, unter einer Plastikplane zirka 100 Hundekadaver auf der Ladefläche durch den Ort chauffierte. Auch ʹne Art den Hund Gassi zu führen… Der Fahrer Sanan Seema (43) und sein Begleiter Trairong Suemmek (27), beide aus Sakhon Nakhon, sind unter dem Verdacht des illegalen Transports und Handels mit Tierkadavern verhaftet worden. Das mit dem „illegalen Transport“ liegt wahrscheinlich daran, daß es in dem Kaff keine U-Bahn gibt.

Die Chop Suey Köter Händler gaben an, die Mc Dog Ware für € 4 gekauft zu haben, um sie für € 8 weiter zu verscherbeln. In der benachbarten Provinz Mukdahan kostet ein Kilo Hasso € 1,60 und er verkauft es für € 3,20.

Thailands Gesetz verbietet nicht ausdrücklich Hunde und Katzen zu essen, es macht lediglich vage Andeutungen darüber, dass nur Tiere, die „zum Verzehr gezüchtet werden, gegessen und geschlachtet werden sollen.“

Da taucht die Frage auf, was passiert wenn jemand Hunde und Katzen ausdrücklich für Reisbauern BBQ züchtet? In diesem Fall hängt es wohl vom Richter ab. Sollte der von der möbelzerkratzenden Muschi seiner Frau, oder der Nachbars-Töle genervt sein, die seine Garageneinfahrt zuscheißt, kann man wohl mit Einstellung des Verfahrens rechnen.

Offiziell heißt es, wer gegen das Gesetz verstößt kann sich als Hundefänger auch noch bis zu zwei Jahre im Gefängnis einfangen. Es wird gemunkelt, daß es in Thailand etwa 500 Hundeschlachter gibt. Der Hund liegt da im Pfeffer, wo der Hase begraben ist.

Dog meat 1

Die zweite gute Nachricht ist, daß es unter den Liebhabern exotischer Leckereien offenbar keinen Rassismus gibt, wie die nächste Geschichte beweist. Hier gibt es offensichtlich auch einige Leute, die sich gern eine Muschi auf der Zunge zergehen lassen, ohne den lästigen Umweg über Cunnilingus. Auch in der Provinz Buriram gibt es Enthusiasten, die vom Sofatiger bis zu einem viertel Pfund Schüttelfrost, alles als  Wurst auf Pfoten  ansehen.

Hier werden gerade fünf Pussy-Lover von der Polizei verdächtigt, Katzenfleisch verzehrt zu haben. Die waren sogar so schlau, ihre Gourmet-Abende auf Facebook zu posten. Im Gegensatz zu den Hundeschlachtern, erregten sie großes Aufsehen in den social media platforms im Land.

pussy cat lover

Zu ihrer Verteidigung gaben die Leckermäuler an, keine Tiere geschlachtet, sondern lediglich totgefahrene Katzen als eine Art Highway-Pizza vom Asphalt gekratzt zu haben.

mehr dazu hier…

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Wow, jetzt frage ich mich ob es in diesem Land auch Leute gibt, deren Geschmacksnerven so sensibel sind, daß sie eine Vorliebe für Erbrochenes vor den unzähligen Bierbars haben. Aber selbst die Nummer lässt sich toppen. Es gilt als erwiesen, daß Katzen und Kinder das Doppelte ihres Körpergewichts erbrechen können.

Da kann man nur sagen:

Mahlzeit!

Aber gerichtet an den Pit-bull, der konsequent „auf Mann geht“.

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