Eine Geschichte von Reis und neuen Rassisten

Was haben Aids, Alzheimer, Krebs und Rassismus gemeinsam? Niemand glaubt zunächst daran, daß er jemals davon befallen werden könnte…

Nun hat es mich endgültig erwischt. Nach eingehender Eigenuntersuchung habe ich die Diagnose gestellt, daß ich vom Virus des Rassismus befallen bin. Ich bin als „Mischling“ aufgewachsen und war allein schon aus dem Grund nicht sehr beliebt in meiner Heimat. Also sollte ich es eigentlich besser wissen. Aber ich bin auch nur ein Mensch, oder „human being“ wie man auf Englisch sagt, und habe inzwischen eine abgrundtiefe Abneigung gegenüber Chinesen entwickelt. Ich weiß, damit erhält man so viele böse Blicke wie nach einem Popcorn Furz beim Sonntagsgottesdienst.

Ich habe in den USA mit Afro-Amerikanern das Haus geteilt, Ich habe nichts gegen die Einwohner der Faröer Inseln per se, obwohl sie die Wale abschlachten, nichts gegen Japaner, die mir allesamt immer nett und freundlich begegnet sind und auch nichts gegen Inuit und Pygmäen, weil ich keine kenne.

Aber, in 15 Jahren, die ich inzwischen in Asien lebe, habe ich unter hunderten Chinesen nicht eine einzige Person aus dem Reich der Mitte kennengelernt, die nicht geldgierig, skrupellos, unehrlich und voller betrügerischer Absichten war. Statistisch gesehen eigentlich ein Unding, wenn 1 Milliarde Chinesen zur Auswahl stehen. So etwas prägt!

Wie sagt man so schön? Ein einziger Tropfen bringt das Fass zum überlaufen. In meinem Fall waren es lediglich einige Reiskörner, die die Schüssel zum Bersten brachten:

Derzeit werden Indien, Indonesien und Thailand nach Angaben der zuständigen Behörden mit „Plastik Reis“ aus China beliefert. Einige der Offiziellen ruderten zwar inzwischen zur Beruhigung der Bevölkerung zurück, aber hier beruhigt man die Bürger schon aus Prinzip, selbst wenn es keine Aufregung gibt.

Nach 30.000 Kindern als Opfer, vergiftet durch Melanin kontaminierte Milch, nach Seuchen wie SARS, ausgelöst durch den Verkauf von wildlebenden Schleichkatzen, die in Südchina gerne als Delikatesse verzehrt werden, nach Hühnerpest und Cadmium belastetem Kinderspielzeug, giftiger Wandfarbe, verantwortlich für das Aussterben der Nashörner, geht die Rücksichtslosigkeit der Elfenbein-Fetischisten weiter, indem die Chinesen nun das Hauptnahrungsmittel der Asiaten aus reiner Profitgier vergiften: sie verscherbeln Plastik Reis.

2015-05-29_192819

Es ist an Skrupellosigkeit nicht zu übertreffen, wenn chinesische „Nahrungsmittelhersteller“, oder besser gesagt Futter-Alchemisten, künstlichen Reis aus Profitgier herstellen. Der synthetische Reis besteht aus einer Mischung von Kartoffeln, Süßkartoffeln, und PVC! Die Kartoffelmasse wird maschinell in Körner verformt und PVC wird als Bindemittel genutzt.

Und was kommt dabei heraus? Ein Beamter der vietnamesischen  Chinese Restaurant Association sagte: „Wer drei der üblichen kleinen Reisschalen von dem Zeug verzehrt, hat in etwa eine ganze Plastiktüte gegessen.“

Das erinnert sehr an den Film „Der dritte Mann“ in dem Harry Lime Geschäfte mit gestohlenem Penicillin machte, das zum Zweck der Gewinnmaximierung gestreckt wurde und bei den Behandelten zu dauerhaften Schäden bis hin zum Tode führte. Dagegen ist der Bio-Etikettenschwindel ein Kavaliersdelikt.

Indonesien

Ein Labortest zeigte im Reis Spuren des Kunststoffpolymers, Polyvinylchlorid (PVC), das verwendet wird, um eine Vielzahl von Produkten, einschließlich Flaschen und Rohre herzustellen.

Eine Händlerin in einem Vorort Jakartas hatte vermutet, daß etwas nicht stimmt, als sie und ihre Kunden eine Magenverstimmung und Schwindel erlitten.

In einem anderen Fall, diesmal in Medan, Nord-Sumatra, erkrankte ein Mädchen, nachdem es Berichten zufolge Reis aß, der den Kunststoff enthielt.

Indonesien hat weltweit den größten Pro-Kopf-Verbrauch von 140 kg Reis Reis pro Person und Jahr.

Etwas Mathe?

200 Gramm ungekochter Reis ergeben ca. 500 Gramm gekochten Reis. Das ergibt in etwa drei große Schalen. Haut sich also ein Indonesier 14o kg von Chinas „Designer Reis“ zwischen die Kiemen, hat er im Jahr fast 100 PVC-Plastiktüten gefressen! Mahlzeit! Hauswirtin Else Kling aus der Lindenstrasse würde sagen: „Ja mei, wenns schee macht…“

Ja-mei-wenns-schee-macht

Plastic food for plastic people?

Selbst Präsident Joko Widodo fühlte sich veranlasst ein Statement dazu abzugeben, um die Bevölkerung zu beruhigen: „Das Wichtigste ist herauszufinden, was ist die Ursache für das? Wir brauchen eine gründliche Überprüfung. Was ist die Motivation dafür?“ fügte er hinzu. Wie wird eigentlich jemand Präsident, der unfähig ist, die Motivation hinter dem Geschäft zu erkennen?

Thailand

Die Food and Drug Administration (FDA) hat ihre Beamten angewiesen, Inspektionen der Qualität von Reis durchzuführen, in Folge der Entdeckung von gefälschtem Reis angeblich aus Harz in der nördlichen Provinz Nan. Der gefälschte Reis steht im Verdacht, aus China importiert worden zu sein, wie zuvor gefälschte Eier, die ebenfalls gefunden wurden. Obwohl die Ware mit chinesischem Etikett versehen ist, fällt den Offiziellen eine Schuldzuweisung schwer. Der Grund:

Der Anteil der Thais, die ganz oder teilweise chinesischer Abstammung sind (Fifty shades of yellow), liegt bei etwa 40 Prozent. Fünf Milliardäre (Edel-Kantonesen) in Thailand im späten 20. Jahrhundert waren 100 Prozent Chinesen, oder teilweise chinesischer Abstammung. Klar scheint also- ein Chinese schubst den anderen nicht vom Kontrabass. Das kann man auch unter “nationale Transvestie“ verbuchen.

2015-05-29_192548

Thailand, wo ohnehin alles kopiert wird, könnte mit der Methode endlich das Millionen Tonnen schwere Problem des Plastik Mülls aus Flaschen und Tüten loswerden. Leider besteht in den Lagern des Landes schon eine gewaltige Menge an langsam verrottenden Reis, der nicht markttauglich ist. Was die Thais überzeugen könnte, ist die Tatsache, daß Plastik-Reis eine weitaus längere Halbwertzeit hat.

Indien

In Kerala gab es bereits massive Verkäufe von getürktem (chinesiertem) Reis. Hier hat man auch herausgefunden wie man ihn nachweist, was optisch so gut wie unmöglich ist.

Wenn Reis in kochendem Wasser zubereitet wird, entsteht in der Regel eine weiße Schicht von Stärke im Wasser. Ist der Reis mit China-Plastik vermengt, wird die dünne Schicht dick wie Kunststoff. Wird dieser in der Sonne getrocknet, entsteht eine dünne Schicht aus PVC, die brennt wie Zunder und entsprechende Gerüche abgibt.

Nach all den Machenschaften der Fälscher-Werkbank der Welt, kommt bei mir der Wunsch nach Bevölkerungsexplosion der anderen Art auf. Damit bin ich dann wohl endgültig ein Rassist. Wenn DAS die Lösung ist, will ich mein Problem zurück!

Mehr zum Thema in Englisch hier…

Den Punkt muss ich nun endlich revidieren! 

Es gibt in meiner Nachbarschaft ein chinesisches Ehepaar, dass einen „Mom & Pop“ Laden führt. Die Beiden (Mitte 70) sind außerordentlich freundlich, und haben mich sogar schon darauf aufmerksam gemacht, dass dieses oder jenes weniger kostet als ich ihnen in die Hand gab. Ich kaufe dort ein bis zweimal die Woche Kleinkram ein und bin somit kein umsatzträchtiger Kunde. Allerdings habe ich von den beiden Alten bei meinem ersten Besuch vor Jahren, während der Flutkatastrophe in Bangkok, Lebensmittel für 14 Personen eingekauft, die ich an Angehörige meiner Frau weitergab, deren Haus 1,7m unter Wasser stand. Während alle Thai-Geschäfte vom Kleinhöker bis zu Big C, drastisch die Preise für Konserven und Trinkwasser erhöhten, blieben die Alten als einzige bei ihren Stammpreisen. Zu Weihnachten, dem Chinese New Year und Songkran, bekomme ich sogar jedes Mal ein kleines Geschenk.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: