Endlich positive Nachrichten aus Thailand

Ich saß vorgestern mit zwei Kollegen zusammen und es kam die Frage auf: was gibt es derzeit positives aus dem Land zu berichten. Nach zweistündigem Brainstorming und Diskussion hatten wir die magere Ausbeute ermittelt. Obwohl ich ein alter Nörgler bin, werde ich sie aus Gründen der Fairness  niemandem vorenthalten:

  1. Wahnsinn- dieses Mal nicht aus dem Wok

Beim Wettbewerb um den Titel „Best 50 Restaurants in Asia 2015“, hat am 9. März in einer Zeremonie in Singapur das Gaggan in Bangkok den ersten Platz belegt. Aber auch hier sei mir ein Augenzwinkern, in Bezug auf den Thai-Anteil dieser Ehrung, erlaubt. Beim Gaggan handelt es sich um ein indisches Restaurant, geführt von Gaggan Anand, der als erster indischer Löffelschwenker die Gourmetalchemie ausgerechnet bei Ferran Adrià, im spanischen „el Bulli“ erlernt hat. Das nenne ich Globalisierung im Mega Maggi-Bereich.

  1. Thailands Junta Chef, Prayuth Chan-o-cha, ist an diesem Wochenende auf Staatsbesuch in Japan.

Den Medien war zu entnehmen, dass er sich dort unter anderem über „Desaster Management“ informieren will. Das kann einem Land, das vom letzten Tsunami hart getroffen wurde, ja nur helfen. Ob die Betroffenheits-Blaumänner von Fukushimas Tepco als Ratgeber dabei sein werden, ist nicht bekannt.

  1. Oh ja, einen hab‘ ich noch, nur um meiner Wahlheimat   Thailand die Stange zu halten

Bild.de hat eine vermeintlich tolle Nummer ausgegraben:

Dr.Diddel

Das ist mir, wie nicht anders erwartet, in der vergangenen Nacht auch wieder gelungen. Aber ich lebe in Thailand und da gibt es immer noch ein Sahnehäubchen obendrauf.

Penisverpflanzungen betreibe ich seit meinem 15. Lebensjahr selbst ohne Eppendorfer-Uniklinik-Kittel, Nachtsichtgerät, Schwester Ebolas Dunstabzugshäubchen, Pfitzers Vertilizer, Sonnenlicht und sogar bei Stromausfall in den kältesten Ecken der Welt, etwa in arktischer Kälte in Jukkasväri, Lappland (Gruß an Frau O. aus K.) der feuchtschwülen Hitze Keralas (Gruß an Frau M. aus M.) und der furztrockenen Wüste Marokkos (Gruß an Frau T. aus H.)

Also doch: Thailand No. ONE! Wersachtsdenn- geht doch.

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