Gute Gründe den geplanten Thailand-Urlaub zu überdenken

 

 Dies ist der Auftakt zu einer kleinen Serie, die eigentlich als Einzelgeschichte geplant war. Aber manchmal ist die Schreiberei mit schlechtem Sex zu vergleichen,- man fragt sich an einem gewissen Punkt, ob das schon wirklich alles gewesen sein soll…

 Von einem Grund seinen Urlaub nicht in Thailand zu verbringen, kam ich ziemlich schnell auf fünf Gründe und damit war die Büchse der Pandora mit lautem Knall geöffnet. Um hier kein Werk in Dimensionen von Tolstoi’s „Krieg und Frieden“ (vier Bände) abzuliefern, habe ich mich auf rund zwanzig „No Go“ Argumente beschränkt. Aber auch die brauchen Zeit, um erarbeitet zu werden. Also nicht ungeduldig werden, wenn es etwas dauert. Sollte die Serie nicht fertig werden, kann ich Euch versichern, es war keiner dieser unter Ausländern in LOS so beliebten Selbstmorde. Dann wurde ich eventuell von den Kulturschützern der Tourism Authority gemeuchelt, oder sogar von einem pinkfarbenen Bentley überrollt. 

– ♦ –

BANGKOK: – Die Tourism Authority of Thailand hat den offiziellen Startschuss für die „Jahr der Wunder Amazing Thailand“ Mega-Kampagne angekündigt, die auf einer großen Ausstellung in der nächsten Woche in der Impact Arena Muang Thong Thani eingeläutet wird.

 Man kann dem Slogan einen gewissen Zynismus nicht absprechen. Etwa wenn man sich fragt, ob das Gros der 69 Mio. Einwohner nach zwei vergangenen „Wunder Jahren“ nicht eine erholsame Auszeit verdient hätte… 

 Die 6,3 Milliarden Baht (153 Mio. €uro) Kampagne soll dazu beitragen, internationale touristische Ankünfte in diesem Jahr um 2,2 Millionen zu steigern. Schade um das Geld, denn das ehemalige „Land of Smiles“ ist seit langem dabei, sich als zunehmend unattraktives Urlaubsziel zu präsentieren und legt dem Tourismus (6% bis 7% des Bruttonationaleinkommens) mit täglichen Negativschlagzeilen den Strick um den Hals.

 OK,OK, ich kenne die Argumente von selbsternannten Tourismusexperten der „Hurra Thailand-Fraktion“, die gerne auf die Barrikaden gehen und behaupten, so eine Auflistung sei unfair, weil sie beim letzten Urlaub im Hochsicherheits-Golf-Resort ungeschoren davon kamen. Zweifellos sind Drogenprobleme und Kriminalität auch in jeder deutschen Großstadt zwischen Hamburg und München anzutreffen. Aber wer ist schon so bescheuert, seinen Familienurlaub im mexikanischen Juarez, den Vavelas von Rio de Janeiro, im pakistanischen Quetta, oder etwa der Betrüger-Hauptstadt der Welt- dem nigerianischen Abuja, zu verbringen? Eine bunte Mischung von dem was man dort vorfindet, hat Thailand allemal zu bieten.

Eine Menge Leute kehren dem Thailandurlaub den Rücken

 Wer auf seiner Urlaubs-Wunschliste einige, oder gar alle, der unten aufgeführten Unannehmlichkeiten ankreuzt, die man in den Ferien vermeiden möchte, sollte sich jedoch nach einer Alternative zum „Miracle Year of Amazing Thailand“ umsehen. Und den Alleinherziehenden älteren Herren sei versichert: Auch andere Länder haben hübsche Töchter!

Das Airport Chaos

Duty free shops

Taxi & Tuk Tuk Mafia

Reisebüros und Tour Veranstalter

Lebensmittelhygiene

Selbstmordrate unter Ausländern

Abzocke an ATM Maschinen

Umtauschkurs / Geldwäsche

Jet Ski Scams

Thai Airways

Brutale Überfälle

Drogenproblem

Korruption / Cops

Verkehrsunfälle

Ständige Alkoholverbote

Visabestimmungen

Zweipreis System

Haze

Flutkatastrophen

Politische Unruhen

Zerstörte Umwelt

Medikamentenpfusch

Malaria & Dengue

Hotelbrände

Eine Antwort to “Gute Gründe den geplanten Thailand-Urlaub zu überdenken”

  1. Traurig, aber wahr! Die Geschichte erinnert mich tatsächlich an 50 ways to leave your lover

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