Thai-Afrikahilfe! Von Heia Safari zur Hooker Safari!

Neues vom ungleichen Kampf Nutten gegen Nashörner…

Erst hielten Missions-Schwestern die Stellung – jetzt die Schwestern der Missionars-Stellung

 China Hype hin oder her, nach über 15 Jahren in Asien habe ich gelernt: Wer mit Chinesen Geschäfte macht, kann seine Investitionen auch gleich dem lokalen Hütchenspieler überlassen! Ich habe bisher nicht einen einzigen Geschäftsmann getroffen, der im Land der auffliegenden Super-Scams Gewinn gemacht hat. Umso mehr erstaunt es mich, daß ein Syndikat um den südafrikanischen  „Tierhändler“ Marnus Steyl, mit Hilfe von Thais, und Vietnamesen, den potenzlosen Schlitzohren 8,9 Millionen Dollar aus dem Kreuz geleiert hat.

 Ein Tipp an die Polizei, der zur Festnahme des Anführers eines angeblichen Thai Nashorn-Wilderei Syndikats führte, legt das ganze Ausmaß eines Skandals offen, in dem trotz offiziell verbotener Jagd diese vom Aussterben bedrohten Tiere, mit Hilfe von Thai Auszieh-Animateurinnen und Ejakulations-Assistentinnen in „vorgetäuschten Jagdausflügen“ in Afrika erlegt werden. Anschließend werden die durchschnittlich 5kg schweren Hörner von den Hookern nach Thailand geschmuggelt, was in verschiedenen Foren zu Kommentaren aus der Rubrik „highlights of dirty minds“ Anlaß gab.

Thaia Safari! Gelungener Wechsel von „Phallistik“ zur Ballistik dank einer handvoll Dollars ($740, 514 €)

Schwer zu erraten, woher die Herren stammen…

 Von den über 220 Nashörnern in Südafrika, wurden allein in diesem Jahr 60 mit mehr als fragwürdigen Jagdgenehmigungen von provinziellen Naturschutzbehörden getötet. Nachforschungen der südafrikanischen Zeitung “Mail&Guardian” ergaben, daß 2006 rund 205 Jagdgenehmigungen an „Tierhändler” vergeben wurden, deren geschmuggelte Nashörner in chinesischen Apotheken landeten. Allein das Syndikat, daß in Südafrika unter Leitung eines Verhafteteten 43-jährigen Thais operierte, hat bisher 40 Rhinohörner verkauft und versprach seinen Kunden in den nächsten Monaten 50 weitere zu liefern. Ein Mitglied des Syndikats, Manager der Thai Airways in Südafrika, der sich bei dem Geschäft betrogen fühlte, zeigte die Bande an, was Anfang Juli zur Verhaftung von fünf Bandenmitgliedern in Johannesburg führte, von denen zwei in einem gerade abgewickelten Deal Millionen Rand in Bar für Hörner bezahlten.

Modus operandi der Groß-Wilderer

Erinnerungsfoto für den Zoll

 Steyl kaufte die Tiere auf Auktionen von Tierparks und Privatbesitzern und brachte sie auf seine Farm. Wenn er mindestens drei Rhinos beisammen hatte, rief er seine Thai-Geschäftspartner an, die mit den Strippern und Prostituierten anreisten. Die Hooker wurden von einer Mama San vermittelt, die in Thailand wegen Menschenhandels gesucht wird. Die Mädels waren nötig, da man Ihre Pässe und Fingerabdrücke für die notwendigen Genehmigungen und Jagd Übereinkommen über den internationalen Handel mit gefährdeten Arten brauchte. Die Tiere wurden erschossen und die Hörner abgesägt. Das Fleisch verkaufte Steyl an lokale Schlachter. Den weiblichen Bleiföhn-Buddhisten wurde noch kurz der Umgang mit der Krachlatte beigebracht, damit sie sich beim Zoll bei der Einreise nicht verplappern. Unverständlicher Weise ist die Einfuhr von „Jagdtophäen“ in Thailand nicht verboten. Deshalb wurden die Hörner auf dekorative Holzrahmen befestigt. Ein bezahlter „Offizieller“ des North West Parks wurde als Zeuge für die „Jagd”  bestellt, der die Hörner vermaß und den Abschuß ins „professional huntig register“ eintrug. Aufgeflogen ist die ganze Sache, weil sich die Beteiligten untereinander über die Bezahlung stritten.

Profit der Nashorn-Killer 

 Der Thai-Händler zahlte rund 6.700 € pro Kilogramm des Horns und kassierte beim Weiterverkauf über 39.000 € dafür. An den 40 Nashörnern, die er über seine in Laos ansässige Firma verkaufte, machte er über 6,2 Millionen Euro Profit! Das Unternehmen verkauft auch Affen an Versuchslabors in China, war am illegalen Elfenbeinhandel beteiligt und hat 2009 18kg Rhino Horn aus Kenia bezogen. Boss des Syndikats ist jedoch ein Vietnamese, der ebenfalls mit Löwen Kadavern und Knochen handelt. Er wurde kürzlich aus Südafrika ausgewiesen, weil man bei ihm Löwenklauen und Zähne gefunden hat.

Rhinozeros Hörner und traditionelle chinesische Medizin (TCM)

Nashorn Käufer. So dumm, daß man sich fragt, ob man denen auch Holzgeld andrehen kann

 Vieles in Regalen der chinesischen Giftmischer-Apotheken von Malaysia und Süd Korea bis Indien and Taiwan, fällt bei sachlicher Betrachtung unter die Rubrik: Eine gedachte Linie ist kein echtes Koks! Während sich kaum einer der ehemaligen Opiumraucher (Quarz 4.2), Knetgummi als Opium andrehen lassen würde, schniefen, inhalieren und schlucken die Potenz- und Heilungsuchenden alles, was zum Aussterben bestimmter Spezies von sibirischen Tigern über Pangolins, bis hin zu Nashörnern geeignet ist. Die schrecken nichteinmal davor zurück, Bären bei lebendigem Leib und unter extrem schmerzhaften Prozeduren Sekrete aus der Galle abzuzapfen. Alles unter dem Motto: bei der TCM steht der Mensch im Mittelpunkt, egal wie tief man im Blut von Tieren watet, deren Knochen und Haare nicht die geringste medizinische Wirkung haben. Das ist eben die asiatische Freude am körperlichen Ausdruck zu Ungunsten anderer Lebewesen.

                  

Getötet aus grenzenloser Gier und Dummheit

 Der Irrglaube in der TCM, daß Rhinozeros Horn irgendeine pharmazeutisch-medizinische Wirkung erzeugt, ist tausende Jahre alt. Und genau hierin liegt die Schuld für das Abschlachten vom Aussterben bedrohter Arten! Chinesen bauen Satelliten, Hochgeschwindigkeitszüge und U-Boote, die 5000 m tief tauchen können, und sind gleichzeitig so ignorant, die einfachsten chemischen Gesetze und Formeln zu missachten.

 Einige der frühesten Verwendungen von Nashorn sind in Bernard Read‘s 1931er Übersetzungen von Li Shih-chen in der „materia medica Pen Ts ‚ao Kang Mu“ dokumentiert. Nach diesem alten Arzneimittel-Führer, hat Nashorn die Potenz, um fast jede vorstellbare Krankheit, von Kopfschmerzen bis Ruhr – und sogar Besessenheit durch böse Geister zu heilen. In jüngster Vergangenheit wird den Hirn- und Hornlosen mit genügend Kleingeld in der Tasche verkündet, daß sich damit auch Krebs, Blinddarm Entzündung, Mumps, Epilepsie und Herpes kurieren lassen.

Tatsache ist: Die einfältigen TCM Voodoo-Jünger könnten genauso gut die Barthaare aus ihrem Rasierer rauchen, oder ein Kilo ihrer eigenen Fingernägel fressen. Der Effekt wäre gleich, denn die chemische Struktur von Rhino-Horn, Fingernägeln und Haaren ist absolut identisch! In den Hörnern befinden sich keine Blutgefäße. Seelig sind die Bekloppten, die keinen Hammer brauchen!

Mehr Details dazu hier:

http://www.pbs.org/wnet/nature/episodes/rhinoceros/rhino-horn-use-fact-vs-fiction/1178/

Gut getarnt kriegt man im „goldenen Dreieck” nach wie vor alles über die Grenze

Source: Mail & Guardian 

Update zum Thema hier

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Eine Antwort to “Thai-Afrikahilfe! Von Heia Safari zur Hooker Safari!”

  1. […] sind, als Handtaschen enden und deren Fleisch in fragwürdigen Gourmet Buden verkauft wird. Oder aus dem Nutten nach Afrika geschleust werden, um Nashörner abzuknallen. Also wer ist hier der Dumbo? Kaum anzunehmen, daß der zuständige Richter am Bezirksgericht […]

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