Mietrammler von der Stange: Bangkok’s Buy-Leut‘ für Single Mom‘s

Tempel der Alleinliegenden

 Yo, nach all den Jahren kann ich die typischen Sextouristen in Thailand sogar 70m entfernt auf der anderen Straβenseite identifizieren. Und das mit, oder ohne Sonnenbrille! Ich kenne inzwischen auch die Brüder von mindestens drei deutschen „Sparclubs“, die regelmäβig in Bangkoks Soi Cowboy zur auβerehelichen Entsaftungskur auftauchen und dafür den ganzen Puff zum Pauschalangebot mieten. Immer mit Zwischenlandung in Dubai, um ein paar Belege und Duty-free Tüten als Beweis für ihren Nahost-Aufenthalt einzusammeln, weil sie Zuhause erzählen, sie waren mit den langweiligen Scheichs zum Golf in der Wüste verabredet. Da soll noch einmal jemand sagen, daß „Maxen“ keinen Spaß bringt…

 Aber bevor jetzt die Pitbull-Emanzen anfangen hämisch zu Grinsen, wie wär‘s mit dieser Geschichte, die wieder einmal beweist, daβ jede Münze zwei Seiten hat. Wir werden ja sehen, wer am Ende mehr zu Lachen hat.

Imelda Marcos, Ikone aller betagten Hi-So Thai Gattinnen, die sich hochgerieben haben

 Es gibt etwa zehn Clubs in Bangkok, wo käuflicher Sex für Frauen angeboten wird (Sorry Mädels, die Adressen kosten extra ;-)). Das sind Etablissements, in denen betuchte Thai Frauen, im hier immer noch angesagten Immelda Marcos Look, aber auch Angehörige aller anderen Nationen, gelegentlich einen Knaben „Volley nehmen“ und den Bengel von der Tanz-Stange zerren, als hätten sie in der Abteilung für Übergröβen endlich das „Kleine Schwarze“ entdeckt! Da in Thailand ein ausgeprägtes Klassenbewuβtsein herrscht, gibt es natürlich verschiedene Kategorien der Clubs. Während sich in einigen Läden die High Society Damen zum gelegentlichen Klitoris Clubbing einfinden, prallen in anderen Clubs Krankenschwestern aus dem australischen Outback und Chinesinnen von Hong Kongs Gemüsegroβmarkt zum Chaka-Laka auf. 

Mutti vor der Wurzelbehandlung

 Einige der Kamasutra-Kneipen sind speziell auf japanische Kundinnen (wegen ihrer Vorlieben gern Schinkenpiekser genannt) eingerichtet. In denen besorgen Business-Suit Träger den Sony Sisters als Tagesabschlussgefährten, oder kuscheliges Futonfutter, ein entzückendes klitorales Hi-touchy.

In der First Class der Rammlelei-Raststätten findet man (Frau) gutaussehende, durchtrainierte, Englisch sprechende, und dazu noch in feinem Zwirn gewandete Herren, zur Miete. Hier geht es bei Schlampagner oder Prostitusecco und Thai Snacks gediegen zu. Einige der Kunden sind aus der Yellow Press bekannte Gattinnen von Industiebossen und sogar bekannte Sängerinnen werden hier gelegentlich gesichtet. Es wird sogar gemunkelt, daβ unter den Kundinnen einige Oktan Prinzessinen aus dem mittleren Osten (die Schwestern der Ölprinzen) auftauchen, die sich hier einen burkafreien bunten Abend machen.

Aber die Atmosphäre ist nicht zu vergleichen mit den lauten Aaaahs und Oooohs, wenn Isans Bauernlümmel in der rustikaleren Sozialmieter Abteilung zur allabendlichen Pimmelparade antreten. 

 Aber es stört keine der älteren Mesdames, wenn sie ihren Ausstand vom Klimakterium mit Kickboxern feiert. Allerdings ist die Stimmung im Bodensatz der Ballerbuden (fast alle in Patpong) kaum zu übertreffen. So würde man sich Pimmelbingo für Hausfrauen in Brighton (Ich hab‘ keine Ahnung von Sex, ich bin verheiratet) vorstellen, besonders wenn die Jungs dem langen Python die Umgebung außerhalb des Bikinihöschens zeigen und die kreischende Masse aus der ganzen Palette vom Bohrturm bis zum Grottenolm, auswählen darf. Hauptsache es beschert warmen Regen in der Grotte! Bei der mehrmals abendlich stattfindenden Power-Pimmel-Präsentation, wird selbst der berühmte „Aale Dieter” vom Hamburger Fischmarkt zum Fischstäbchenkrämer degradiert.

One night in Bang Cock - The day after

 In einigen low level Clubs wird allerdings gekobert ohne Ende. Da taucht, angetrieben vom Manager mit den Dollarzeichen auf der Brille, alle zwei Minuten ein Jüngling beim Damenkränzchen auf, zeigt seine Auslagen und bettelt um Drinks. 100 Baht helfen da schon, um sich den Tisch „fliegenfrei“ zu halten. Aber das ist lediglich Emanzipation schlechthin, oder glaubt Ihr das würde Eurem Gatten im Pussyparlour anders ergehen? Allerdings kann der Gatte bei den Getränken ein Schnäppchen machen. Die Preise in den Altweiberläden sind mit 300 Baht für Drinks und 240 Baht für Softdrinks teurer, als für die männlichen Hartz-Urlauber.

weisse Bescheid?

 In den Patpong Clubs tauchen zu später Stunde sogar Bargirls auf, die zwar angetörnt, aber auf halber Strecke von ihren Freiern links liegegelassen wurden, um sich hier die Reste vom Teller zu ziehen. Für ausländische „Freierinnen“ kostet die Standard-Begattung 1500 Baht plus Barfine von 400 Baht. Dafür darf die Dame auch ohne anschlieβende Diskussion daliegen wie ein Seestern und entgeht dem sonst üblichen Sockentantra-Sex zuhause, mit dem Herrn der Augenringe. Auβerdem liegt der Preis gegenüber dem Herrengedeck Ihres Gatten niedriger. Er zahlt 2000 Baht Schleppliftgebühr und 600 Baht Barfine.

kein wunder wenn die Kranken- und Kegelschwestern hier aufprallen

 Was das Angebot angeht, kann ich das Preis/Leistungsverhältnis nicht objektiv beurteilen. Mir wurde jedoch gesagt, daβ selbst der durchschnittliche Acker Paul vom Isan von Schamlippen-Origami, über Blümchensex, bis zum floralen Orgasmus, oder das Gegenstückchen: Penetrata rabiata, alles im Sack hat. Die Qualität der Performance muβ eben jeder selbst beurteilen. Aber das Angebot vom knackigen Hintern bis zur Vollbedienung scheint immer noch attraktiver, als wenn sich der heimische Balkon-Berlusconi mal wieder mit Kopfschmerzen ´rausredet. Als Faustregel gilt immer noch: Guter Sex ist, wenn selbst die Nachbarn danach eine rauchen.

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