Willkommen im Tempel der flötengegangenen Föten

Tempel der flötengegangenen Föten

 Im November vergangenen Jahres verkündeten die Medien den Fund von zunächst 348, dann 700 und zuletzt über 2002 Föten, die im Wat Phai Ngern Chotanaram Tempel in Nong Khaem nahe Bangkok entdeckt wurden, nachdem auch die Räucherstäbchen den Verwesungsgeruch nicht mehr übertrumpfen konnten. Motorradtaxi-Fahrer berichteten Reportern von zahlreichen Touren mit schwangeren Teenagern zu Kliniken, die illegale Abtreibungen vornehmen. Einige Tempel dienten den Kliniken bisher als Endlager der Leibesfrüchtchen verzweifelter Teenager, von denen wohl der gröβte Teil Schülerinnen und Studentinnen unter 20 sind.

2000 Foeten- das moralische Ende der Stange

 Das sogenannte „Juno Gesetzt“, daβ den Teenagern ein Recht auf Mutterschaftsurlaub und anschlieβender Weiterführung des Studiums einräumen sollte, wurde, im Gegensatz zu den 2000 Föten, auf Eis gelegt. Auch hier muβte wieder die fadenscheinige Begründung herhalten, so ein Gesetz würde „unvorsichtigen“ Sex unter den Kids fördern. Da sollte die bescheidene Frage erlaubt sein, was gibt es angesichts von über 2000 Föten allein in der Hauptstadt, die mit Sicherheit nur die Spitze des Eisbergs dokumentieren, noch zu fördern? Fazit: „Vorsichtiger Sex“ mit Kondomen geht aus „moralischen“ Gründen nicht. Anstatt das sinnvolle Gesetz in trockene Tücher zu bringen, endet der Output fertiler Vergnügungszentren von Jugendlichen in Suppentüten, oder Hotbags in Tempeln. Das stinkt buchstäblich zum Himmel!

 Ein befreundeter Australier  sagte zur Situation:  „Das erinnert mich an Staaten, in deren Schulen die Erwähnung der Evolutionslehre verboten ist, was endgültig den Beweis liefert,  daβ die Gefahr weniger davon ausgeht die Landeskinder könnten von Affen abstammen, sondern darin liegt, von solchen regiert zu werden.“

Für den 27 Januar 2011 wurde ein Gerichtstermin für die beiden Totengräber anberaumt, die von einer Krankenschwester über Jahre hinaus 2002 Föten aus ihren illegalen Abtreibungen entsorgten. Über weitere Anklagen von Beteiligten ist nichts bekannt…

Da hat’s wiedermal buchstäblich nur die ganz unten erwischt.

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